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Schuttern 65 000 Euro für 60 neue Ruhestätten

Freuen sich über die Urnenmauer in Schuttern (von links): Frank Wilhelm (Verwaltung), Mario Kappis (Landschaftsgestaltung), Rüdiger Finner (Ortsteilmitarbeiter) und Ortsvorsteher Hans-Jürgen Kopf. Foto: Bohnert-Seidel Foto: Lahrer Zeitung

Schuttern (cbs). Nach einem halben Jahr Bauphase ist sowohl die Urnenmauer auf dem Friedhof in Schuttern der Öffentlichkeit übergeben worden als auch weitere 30 Rasengräber. Beide Maßnahmen kosteten 65 000 Euro.

 

Es wurde für Schuttern höchste Zeit, dass sowohl eine weitere Urnenmauer, mit 30 Kavernen als auch weitere Rasengräber ausgewiesen wurden. "Die Urnenmauer aus dem Jahr 2001 ist jetzt bereits belegt", erklärte Ortsvorsteher Hans-Jürgen Kopf bei einer kleinen Feierstunde auf dem Friedhof. Außerdem sei Schuttern bereits 2008 der erste Ortsteil gewesen, der überhaupt Rasengräber angeboten habe. Jetzt stünden insgesamt 50 Rasengräber zur Verfügung. Diese hätten den Vorteil, dass die Angehörigen, sich nicht mehr um Kultur und Pflege kümmern müssten. Mit der Bezahlung der Pacht sei auch die Pflege von Seiten der Gemeinde übernommen worden.

Der gestiegene Bedarf, sowohl an Bestattungen in Urnenmauern als auch in Rasengräbern hätten im vergangenen Jahr zum Handeln gedrängt. Dankbar war Kopf nicht nur für das Verständnis des Anwohners Gerhard Remer, der die lange Phase der Bautätigkeit der Urnenmauer duldete. Zudem habe die beauftragte Firma Kopf Landschaftsbau auf die zahlreichen Feiertage in der Bauphase Rücksicht genommen. Dies habe den Termin zur Übergabe immer wieder verschoben, so Ortsvorsteher Kopf. Die Bevölkerung habe ihm gegenüber schon ihre ihre Zufriedenheit mit der Friedhofsgestaltung signalisiert.

Dass der Friedhof auch immer gut gepflegt ist, dafür zeichnet Ortsteilmitarbeiter Rüdiger Finner verantwortlich. Obwohl der Ortschaftsrat von Schuttern in der Vergangenheit sehr kontrovers über die Pflanzung von Bäumen auf dem Friedhof diskutiert hatte, ließ Ortsvorsteher Kopf zwei schlanke Laubbäume pflanzen. "Wohlweislich, dass ich für diese Bäume, die ein oder anderen Schläge bekommen werde, stehen sie jetzt hier", so Kopf. Schließlich gehörten Bäume auf den Friedhof und bei den Rasengräbern fänden sie einen sehr guten Standort. Und das Laub sollte nicht weiter den Frieden auf dem Friedhof stören.

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