SC Kuhbach-Reichenbach Dritter Anlauf für den Aufstieg

Vorstand Achim Weis will mit dem SC Kuhbach-Reichenbach diese Saison nach zwei Abbruch-Spielzeiten in Folge endlich wieder regulär zu Ende spielen. Der Aufstieg ist das Ziel.Foto: Lübke Foto: Lahrer Zeitung

Erst war der Punkteschnitt nur um 0,41 zu niedrig, im Folgejahr fehlten nur zwei Zähler zur Tabellenführung bei einem Spiel weniger. In dieser Saison soll es mit dem Aufstieg beim SC Kuhbach-Reichenbach endlich klappen. Jedoch nicht um jeden Preis.

Der Platz in Reichenbach ist in einem Top Zustand. Kein Wunder: Monatelang wurde er beim SC Kuhbach-Reichenbach nicht genutzt. "Wir sind sehr froh, dass sich das jetzt endlich wieder ändern wird", sagt SC-Vorstand Achim Weis voller Vorfreude auf die anstehende Saison. In der Vorbereitung wird der B-Platz genutzt, wenn die Pflichtspiele kommen und die Tage wieder kürzer werden, wird dann wieder auf dem gepflegten A-Grün gekickt. Es ist der einzige Platz mit Flutlicht am Ortseingang von Reichenbach.

Dreimal die Woche schuftet das Team vom Trainer-Duo Michael und Christoph Lawicki aktuell auf dem Feld, das große Ziel Aufstieg im Blick. In den vergangenen zwei Spielzeiten waren die Lahrer jeweils ganz nah dran an der Kreisliga A. Doch dann kam jeweils der Abbruch und der Traum zerplatzte. Ein großer und junger Kader mit 30 bis 35 Spielern will nun endlich den Durchbruch in die nächsthöhere Klasse schaffen, der Verein will den Erfolg aber nicht nur sprichwörtlich nicht um jeden Preis. "Wir setzen sehr stark auf unsere eigene Jugend oder auf Spieler, die früher schon einmal für uns gekickt haben. 15 bis 20 Mann unseres Kaders kommen aktuell aus unseren A-Junioren oder waren früher in unserer Jugend. Wir geben kein Geld für auswärtige Spieler aus", macht Weis klar.

Verstärkung aus der Nachbarschaft

Trotz des Fokus auf der eigenen Jugend gibt es in Reichenbach auch drei externe Verstärkungen. Juraj Spanka kommt vom SV Oberschopfheim und Yannick Griesbaum wechselt aus der Reserve des SC Lahr in die Vorstadt. Zudem spielt Jan Hager, A-Junior vom FSV Seelbach, sein erstes Herren-Jahr beim SC. Jakob Seidel verlässt die Reichenbacher in Richtung FSV Seelbach und Kapitän Nico Koch ist nicht mehr an Bord und schließt sich dem SV Diersburg an.

Die größten Konkurrenten im Aufstiegskampf hat Weis auch schon ausgemacht. "Der FC Ottenheim und der SV Kippenheim sind besonders stark einzuschätzen. Außerdem haben die Sportfreunde Kürzell aufgerüstet", analysiert der SC-Vorstand.

Die Hoffnung auf eine Spielzeit ohne Saisonabbruch ist beim SC groß. Während auf dem Platz der Ball ruhen musste, ist der Verein finanziell gut durch die Krise gekommen. "Das liegt zu einem großen Teil daran, dass unsere Mitglieder uns die Stange gehalten haben", freut sich Weis. Es bleibe im Jugendbereich allerdings die Sorge, dass viele Kinder und Jugendlichen durch die lange Zwangspause die Lust am Fußball verloren haben. Die Lust am Aufstieg bleibt beim SC Kuhbach-Reichenbach derweil definitiv spürbar.

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