Rust Wasserwelt im Europa-Park nimmt zügig Form an

Zehn Kräne sind derzeit für den Bau von "Rulantica" im Einsatz. Im Vordergrund links erkennbar sind die bereits fächerförmig betonierten Fundamente für den Indoor-Wasserpark. Dahinter das im Rohbau befindliche Hotel Kronasar. Auf der rechten Seite zwischen beiden Straße ist der spätere Parkplatz für die Badegäste zu erkennen. Ein Teil des Parkplatzes soll mit Photovoltaikanlagen überdacht werden. Oben rechts der Verkehrskreisel äußerer Ring. Foto: Michael Thoma

Rust - Mit 150 Millionen Euro ist die Wasserwelt "Rulantica" die bisher größte Investition des Europa-Parks. Mehr als 20 Jahre Vorarbeit waren vonnöten, bevor die Bauarbeiten im September 2017 starten konnten – nun aber sind sie in vollem Gange.

 

Wie überdimensionale Zahnstocher erheben sich die zehn Kräne innerhalb der großen Baustelle zum Bau des Wasserparkes Rulantica und des sechsten Themenhotels, Kronsar, östlich von Rust.

Am 14. September des vergangenen Jahres war Spatenstich für den Hotelbau, das nach Fertigstellung mit 276 Zimmern und 28 Suiten, mit einer Zimmergröße von bis zu 89 Quadratmetern, jährlich rund 600 000 Badegästen Unterkunft bieten soll. Die Hotelfassade wird sich thematisch an skandinavischen Hafenstädten orientieren. Eine Brücke zum Indoor-Wasserpark soll Hotelgästen einen direkten Zugang vom Hotel zur Wasserwelt ermöglichen.

Erste Gäste werden im Frühjahr 2019 erwartet

Der Rohbau von Kronsar hat zwischenzeitlich das siebte Stockwerk erreicht. Die ersten Gäste sollen vom Frühjahr nächsten Jahres an das neue Hotel nutzen können. Ein halbes Jahr später, im Herbst 2019 soll auch der Indoorpark Rulantica für Badegäste ganzjährig zur Verfügung stehen. Aus der Vogelperspektive sind bereits die fächerförmig betonierten Fundamente zu erkennen.

Bereits im Vorfeld waren umfangreiche Arbeiten für die Herstellung der Infrastruktur erforderlich. Allein 22 Millionen Euro flossen in den Straßen- und Leitungsbau. Rund 1,8 Kilometer Abwasser- und 3,4 Kilometer Trinkwasserleitungen wurden im Tiefbau verlegt. Dazu kamen 915 Meter Gasleitungen, 2,5 Kilometer Stromleitungen und 13 Kilometer Leerrohre für Telekommunikation. Ein Kreisverkehr (Äußerer Ring), zwei Unterführungen und 2,5 Kilometer Radwege sind bereits Teil der verkehrlichen Infrastruktur.

Der vorhandene Ellenweg wird als schmucke Allee und direkte Zuwegung von der Gemeinde Rust zum Wasserpark für Fußgänger und Radfahrer gestaltet. Die Alleebäume säumen bereits den Weg. Rund 2000 weitere Bäume sind im Wasserparkgelände bereits gepflanzt.

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