Rust Mit "Yullbe" virtuelle Welten erkunden

Mit Rucksack-PC, Trackern an Armen und Beinen, VR-Brille und Helm ausgestattet, tauchen die Besucher in die virtuellen Welten der neuen Attraktion "Yullbe" ein. Foto: Europa-Park

Rust - In "Rulantica" Abenteuer erleben oder lieber Horror in "Traumatica"? Dank moderner Technik soll das neue Europa-Park-Projekt "Yullbe" Fantasiewelten virtuell zum Leben erwecken – so als wäre man wirklich dort, versprechen die Macher.

Neue Attraktion öffnet am 17. September 

Als "Weltneuheit" und "Unterhaltung der Zukunft" bezeichnet der Europa-Park seine neue Attraktion "Yullbe", die am 17. September erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird. Der Name leitet sich vom Englischen "You’ll be" ab und bedeutet so viel wie "Du wirst sein". Für die Verwirklichung seines Projekts hat der Europa-Park ein Extra-Gebäude zwischen der Wasserwelt Rulantica und dem Hotel "Kronasar" gebaut. Auf 600 Quadratmetern sollen dort bis zu 32 Personen gleichzeitig in virtuelle Welten eintauchen können.

Besucher erstellen sich zunächst einen eigenen Avatar, das bedeutet, sie entscheiden selbst, wie sie in der Fantasiewelt aussehen wollen. Moderne Technologie (unter anderem VR-Brillen) sorgt dafür, dass das, was die Besucher sehen, für sie echt aussieht. Sogenannte Tracker an Armen und Beinen übertragen Bewegungen in Echtzeit in die virtuelle Welt, sodass die Benutzer sich in dieser völlig frei bewegen können. Sprich: Wenn sie in der realen Welt ihren Arm heben, wird das zeitgleich auch ihr Avatar in der virtuellen Welt tun und ihre Mitstreiter werden es sehen können.

Auch wenn sie in der virtuellen Welt etwas berühren, sollen sie es in der realen Welt wirklich spüren können. Dadurch wird der Unterschied zwischen Realität und Virtualität in "einer noch nie dagewesenen Weise" verschwimmen, verspricht der Park. "Alles fühlte sich so real, so eindringlich und absolut überzeugend an", berichtet Park-Sprecherin Franziska Welsch, die die Attraktion bereits getestet hat, unserer Zeitung. Selbst dann noch, wenn die Besucher während ihres Abenteuers zu 15 Meter großen Riesen werden, wie dies bei "Mission Rulantica" der Fall ist.

Besucher müssen in Gruppen Aufgaben lösen

Auf ein solches Abenteuer sollte man sich nicht allein begeben, dachte sich wohl der Park. In Gruppen bis zu acht Personen – in Corona-Zeiten bis zu vier Personen – begibt man sich auf Exkursion und muss während dieser auch kleine Aufgaben lösen. Natürlich können aber auch Einzelpersonen die Attraktion nutzen, sie werden dann einer Gruppe zugeteilt.

Wer "Yullbe" testen will, muss mindestens 14 Jahre alt sein. Weitere Voraussetzungen sind nicht gegeben. Da "Yullbe" kein Teil des Europa-Parks ist, ist für den Besuch ein separates Ticket nötig; für 29 Euro geht es für 30 Minuten zur "Mission Rulantica" oder für zwölf Euro für zehn Minuten in die apokalyptische Welt von "Traumatica" (erst ab 18 Jahren und ab 2. Oktober). Karten gibt es über den Europa-Park-Ticketshop.

Vier Mal zwei Karten verlost 

Unsere Zeitung verlost viermal zwei Karten für "Yullbe", die zu einem beliebigen Zeitpunkt eingelöst werden können. Einfach eine Postkarte an "Lahrer Zeitung", Kreuzstraße 9 in 77933 Lahr, senden oder eine E-Mail an gewinnen@lahrer-zeitung.de mit dem Stichwort "Yullbe" schreiben. Einsendeschluss ist der 17. September, bitte die Telefonnummer angeben.

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