Rust Vereinsgemeinschaft: "Ein Fest für Menschen aus aller Welt"

Rust - Der Fassanstich glückte, das Freibier floß und die Lauben füllten sich schnell: Mit viel Sonne und guter Stimmung ist am Freitag das 44. Ruster Straßenfest der Vereinsgemeinschaft gestartet.

Wie gewohnt machte sich der Zug mit Bürgermeister Kai-Achim Klare, Festkomitee, Musikkapelle und Fanfarenzug zur Eröffnung am Freitag auf den Weg vom Schlösschen Balthasar zum Festplatz. Zwei Fässer Bier warteten dort vor der Festbühne in der Mitte der Festmeile auf den Tross. Klare fackelte nicht lange, zwei gekonnte Schläge mit dem Holzhammer und das Freibier fand viele Abnehmer.

Zuvor begrüßte Klare zahlreiche Gäste aus der Gemeinde und dem Umland. Stellvertretend für die Gäste aus dem französischen Marlenheim hieß er Bürgermeister Marcel Luettmann mit dem Partnerschaftskomitee willkommen. Auch Ruster Ehrenbürger und Träger der Bürgermedaille sowie Bürgermeister und Stellvertreter der Nachbargemeinden und der AfD-Bundestagsabgeordnete Thomas Seitz wurden begrüßt. Der besondere Dank Klares galt den Protagonisten des Straßenfestes, nämlich den Vertretern der Vereine mit Daniel Punkt – konnte wegen Erkrankung nicht anwesend sein –, Andreas Koch, Franz Moog und Annette Schmider von der Verwaltung, dem Bauhof und dem Europa-Park.

Besonderes Lob durfte Bauhofleiter Wolfgang Sattler vom Bürgermeister entgegennehmen: Er habe seit 2008 "weit über seine Verpflichtung hinaus" den Aufbau koordiniert, in diesem Jahr allerdings zum letzten Mal.

MGV will nächstes Jahr wieder dabei sein

Viele Wochen Festvorbereitung seien im Vorfeld zu bewältigen gewesen, betonte Klare. Dass wenige Tage vor dem Straßenfest der Männergesangverein wegen Personalmangel die Teilnahme kurzfristig absagen musste, stellte die Vereinsgemeinschaft vor vorübergehende planerische Schwierigkeiten. "Die Absage tut uns selbst sehr weh", sagten der Vorsitzende Manfred Kern und Stefan King vom MGV. Im nächsten Jahr wolle man wieder dabei sein.

Es sei "ein Fest für Menschen aus aller Welt", sagte Klare und spielte beim Trinkspruch auf die künftige nordische Wasserwelt im Osten von Rust an: "Skal" prostete er in die Besuchermenge.

Nach kurzer Zeit waren die Lauben der Vereine gut gefüllt, die Bedienungen kamen daher auch mächtig ins Schwitzen. Die Band Kranzlers aus Willstädt zeigte sich mit Rock, Rock’n’Roll, Pop, Swing und Blues auf der Festbühne vielfältig, sodass für alle Besucher das Passende dabei gewesen sein dürfte.

Mit Einbruch der Dunkelheit wurde das Publikum jünger, das Geschehen verlagerte sich mehr und mehr auf die Straße und an die Imbiss- und Getränkestände. Viele Besucher kamen mit dem Fahrrad, wer mit dem Auto anreiste, konnte kostenlos Parkplätze des Europa-Parks nutzen.

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