Rust DRK hat nichts an Attraktivität eingebüßt

Der Nachwuchs zeigte in einer Schauübung, was er drauf hat: Die DRK-Jugend steht nicht nur zahlenmäßig gut da. Foto: DRK Rust Foto: Lahrer Zeitung

Von Michael Masson

 

Rust. Der Ruster Ortsverein des Roten Kreuzes hat mit vielen Gästen sein 50-jähriges Bestehen gefeiert. Dem Jugendrotkreuz (JRK) wurde zum 40. Geburtstag gratuliert.

Die Bänke am Dienstheim sowie in und vor der benachbarten Feuerwehrgerätehalle füllten sich schnell. Die Ruster Musikkapelle spielte zum Freiluftkonzert auf. Für das leibliche Wohl sorgten die Feuerwehr und die DRK-Frauen. Großen Zuspruch fand auch die Tombola des JRK mit 350 von Sponsoren gestifteten Preisen. Der Erlös kommt Alina zugute. Die Siebenjährige sitzt im Rollstuhl. Für sie soll eine Reit-Therapie auf Teneriffa mitfinanziert werden.

Jugendleiterin Barbara Treusel berichtete von einer guten Situation: 30 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen fünf und 14 Jahren sind derzeit im JRK aktiv, trainieren in den Gruppenstunden vor allem Erste Hilfe, aber auch Ausflüge, Picknicks und Filmabende gehören zum Programm. Einem interessierten Publikum führten sie zum Jubiläum anschaulich vor, was sie schon drauf haben, vom Blutdruckmessen bis zum Verbandanlegen. Überdies werden auch Schüler zum Sanitätsdienst an ihren Schulen ausgebildet. Ohne das JRK würde der Ortsverband, der 360 passive und 25 aktive Mitglieder zählt, längst nicht so gut dastehen, lobte der Vorsitzende Gerhard Klausmann.

Doch auch die alte Garde ist noch vertreten: Mit dem 70-jährigen Albert Huber ist noch immer ein Gründungsmitglied aktiv. Er baut gerade eine neue DRK-Altersgruppe auf.

Das Ruster DRK verfügt mit je einem Mannschafts- und Krankentransportwagen über einen modernen Fuhrpark. Außer Sanitätsdiensten bei Veranstaltungen fielen glücklicherweise selten ernsthafte Einsätze an, so Klausmann.

Die Arbeit geht den Aktiven aber dennoch nicht aus: So brachte das DRK nach einem Hochwasseralarm im Juni vergangenen Jahres in Ringsheim mehr als 700 vom Europa-Park kommende Bahnreisende in die Ringsheimer Halle. Auch bei zwei Brandein-sätzen war das DRK im Ein-satz; die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr klappt nicht nur bei gemeinsamen Proben perfekt, sondern auch im Ernstfall, lobte Klausmann.

  • Bewertung
    0