Rust. Der Abbruch der alten und die Vorschriften für die neue Rheingießenhalle haben den Ruster Gemeinderat in öffentlicher und nicht-öffentlicher Sitzung beschäftigt.   Abbruch der alten Rheingießenhalle wird teurer: Der Abriss der alten Rheingießenhalle in Rust soll im kommenden Jahr beginnen. An deren Stelle wird ein Erweiterungs- und Ergänzungsbau für die Gemeinschaftsschule entstehen. Außerdem soll die Freifläche um das neue Schulgebäude als Außenanlage neu gestaltet werden. In der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats am Montag sollten erste Planungsdetails des Großprojektes vorgestellt werden. Die Vorstellung kam aber nicht zustande, weil vorab noch "Detailfragen" zu klären seien, wie Bürgermeister Kai-Achim Klare informierte. Das zuständige Planungsbüro Drees und Sommer aus Freiburg, das bereits den Bau der neuen Rheingießenhalle begleitete, informierte darüber, dass für den Abriss der alten Halle eine Abbruchplanung erforderlich sei. Da diese noch nicht im Leistungspaket enthalten sei, stellte das Freiburger Büro eine Nachtragsforderung in Höhe von 17 600 Euro. Darin enthalten sind die weiteren Planungen zum Abbruch der Halle, die Freianlagengestaltung und die Ertüchtigung der Fluchtwege in den Bestandsgebäuden. Der Rat stimmte der zusätzlichen Honorarforderung zu. Schüler bekommen Zuschuss: Die Gemeinde Rust gewährt Schülern der Gemeinschaftsschule einen einkommensabhängigen Zuschuss für die leihweise zur Verfügungstellung von digitalen Endgeräten. Die Höhe bemisst sich nach der Einkommenstabelle des Familienpasses. Die Gemeinde gewährt danach einen Zuschuss von 25 bis 100 Prozent der zu erbringenden Leihgebühr.  Noch sind keine Veranstaltungen in der neuen Rheingießenhalle erlaubt: Schon die Coronakrise schränkt die Nutzung der neuen Mehrzweckhalle für Sportveranstaltungen derzeit ein. Nun kommt auch noch ein Verbot von Veranstaltungen hinzu, solange bis die Brandmeldeanlage zur "Integrierten Leitstelle Ortenau" aufgeschaltet ist und die endgültigen Bestuhlungspläne vorliegen. Der Rat beschloss weiterhin, dass die Rheingießenhalle in der Pandemiezeit Vereinen mit der Vorlage eines verbindlichen Hygienekonzeptes für Hauptversammlungen kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Desinfektionsmittel stellt die Gemeinde zur Verfügung, eine Bewirtung ist aber nicht möglich und die Reinigung ist vom Verein vorzunehmen. Die Versammlungen müssen bis 22 Uhr beendet sein.