RSV gegen Appenweier klar unterlegen Schuttertal kann Ausfälle nicht kompensieren

Pascal Fehrenbacher (in Rot) verlor sein Duell gegen Eduard Semke und Schuttertal den Kampf gegen den KSV Appenweier. Foto: Künstle

Ringen: RSV verliert stark personalgeschwächt mit 14:22 gegen den KSV Appenweier

Oberliga: RSV Schuttertal - KSV Appenweier 14:22. Verletzungen, Krankheiten und aus wichtigen persönlichen Gründen abwesende Athleten warfen die Personalplanungen des RSV Schuttertal an diesem Wochenende komplett über den Haufen. Unter diesen Voraussetzungen hätte es schon eines kleinen Wunders bedurft, dem wiedererstarkten KSV Appenweier die Punkte abzunehmen. Trainer Edgar Jüngling und Mannschaftsführer Michael Kürz brachten dennoch eine komplette und moralisch intakte Staffel an den Start, die den Ringerfans guten Sport bot.

Die Gästestaffel konnte wieder auf ihre Top-Athleten zurückgreifen und ist in dieser Verfassung im Vorderfeld der Tabelle einzuordnen. Der KSV Appenweier setzte in der Anfangsphase des Kampfes gleich Akzente und ging fast uneinholbar in Front. Nico Kürz gegen Marc Schmidt, Bastian Frank gegen Leo Kempf und Carlos Kiesel gegen Mehmed Gazi waren allesamt chancenlos und mussten sich klar geschlagen geben.

Bei Niklas Erke gegen Robin Laas keimte nur zu Beginn etwas Hoffnung auf, danach setzte sich auch hier der Gästeringer mit einem Punktesieg durch. Luca Munz war es vorbehalten, noch vor der Pause den Rückstand des RSV etwas in Grenzen zu halten. Er dominierte Lion Kempel eindeutig und wurde mit spektakulären Aktionen Überlegenheitssieger.

Der junge Elias Griesbaum war gegen Johannes Kiefer in der Klasse bis 86 Kilogramm klar unterlegen. Dominik Fehrenbacher musste sich gegen Sören Götz mächtig ins Zeug legen. Am Ende siegte er jedoch durch seine Routine und Cleverness deutlich mit 7:1 nach Punkten. Raphael Fehrenbacher brauchte einige Zeit, bis er sich auf den Kampfstil von Erwin Semke eingestellt hatte. Danach übernahm er das Geschehen auf der Matte und zermürbte seinen Kontrahenten zusehends. Sein Schultersieg war dann nur noch eine Frage der Zeit. Gegen die ständigen Angriffe von Eduard Semke fand Pascal Fehrenbacher kein Rezept und musste sich deutlich geschlagen geben. Im letzten Kampf des Abends konnten sich die einheimischen Fans nochmals an den Aktionen von Tomi Hinoveanu erfreuen. Sein Kontrahent Torsten Götz war hoffnungslos unterlegen.

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