Ringsheim ZAK will neue Abfallhalle bauen

Das Gelände des Zweckverbands Abfallbehandlung auf dem Ringsheimer Kahlenberg Archivfoto: Landratsamt Emmendingen Foto: Lahrer Zeitung

Ringsheim. Der Zweckverband Abfallbehandlung Kahlenberg (ZAK) hat einen Antrag für die Errichtung einer zusätzlichen Leichtbauhalle für Ersatzbrennstoffe gestellt. Über diesen entscheidet das Regierungspräsidium Freiburg. Ringsheim kann als Standortgemeinde im Rahmen des Genehmigungsprozesses jedoch eine Stellungnahme abgeben.

In seiner Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) erzeugt der ZAK unter anderem Ersatzbrennstoffe, die von den Kraftwerken thermisch verwertet werden. Gelagert werden diese aktuell in einer bestehenden Leichtbauhalle und auf einer asphaltierten Fläche davor.

Lagerfläche von 450 Quadratmetern

Die neue Lagerhalle soll nun nicht mit einer Erhöhung der Abfallmenge einhergehen, sondern dafür sorgen, dass die Ersatzbrennstoffe bei Schwankungen nicht draußen, sondern in ihr gelagert werden. Dadurch erhoffen sich ZAK und die Gemeinde Ringsheim weniger Geruchsbelästigung. Die neue Leichtbauhalle soll eine Lagerkapazität von 1000 Kubikmetern und eine Lagerfläche von 450 Quadratmetern haben und neben der bereits bestehenden Lagerhalle errichtet werden.

Der Ringsheimer Gemeinderat stimmte dem Antrag des ZAK auf die Erteilung einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung für die neue Halle zu. Allerdings bittet die Gemeinde darum, dass beim Bau alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um die Geruchsbelästigungen für die Bürger weiter zu minimieren. So soll etwa geprüft werden, ob eine komplette Schließung der Leichtbauhalle möglich ist.

Zudem wäre durch die neue Halle der Zugang zum Löschwasserteich auf dem Gelände bei einem Brand nur noch schwer möglich. Deshalb regt die Gemeinde an, eine Leitung vom bestehenden Löschwasserteich zur Erschließungsstraße vorzusehen.

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