Ringsheim Trotz Krise wird weiter investiert

Machte sich vor Ort ein Bild über die Zukunftspläne des Unternehmens Simona: Ringsheims Bürgermeister Pascal Weber (Zweiter von links). Foto: Simona

Ringsheim - Die Simona AG ist mit ihrem Rohr- und Formteilwerk in Ringsheim bisher gut durch die Krise gekommen. Es mussten zwar teils deutliche Umsatzeinbrüche in Kauf genommen werden, bisher mussten aber weder Mitarbeiter abgebaut noch Kurzarbeit angemeldet werden, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Bei einem Werksbesuch informierte sich Bürgermeister Pascal Weber über die Zukunftspläne des Unternehmens. Jochen Hauck, Vorstand, Helena Lau, Leiterin der Division Rohre und Formteile, und Thorsten Voß, Werkleitung Ringsheim, erläuterten, dass das Unternehmen trotz Krise weiterhin in den Produktionsstandort investiert.

Kürzlich wurde eine neue, hochmoderne Spritzgießmaschine zur Fertigung von Losflanschen installiert. Herzstück der Anlage ist die Automatisierung mit einem "3D-Bin-Picking-System". Dadurch entfällt die manuelle Bestückung der schweren, unhandlichen Stahlringe, was die Arbeiten an und mit der Maschine erleichtern, heißt es in der Mitteilung weiter.

Die Investitionsoffensive im Produktbereich Rohre und Formteile biete gute Chancen, die Marktstellung weiter auszubauen und von Zukunftsfeldern wie der Aufbereitung von Trinkwasser und dem Energietransport zu profitieren, so die Mitteilung abschließend.

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