Ringsheim Sitzung in Rekordzeit

Ringsheim (mm). Ist es eine neue Rekordzeit? In nur 18 Minuten bewältigte der Gemeinderat den öffentlichen Teil seiner jüngsten Sitzung. Nötig geworden war die nur, weil eine möglichst schnelle Entscheidung über eine Auftragsvergabe in Sachen Fernwärme zu fällen war.

 

Es ging um eine Erweiterung der vorhandenen Übergabe- und Pumpstation für Fernwärme in der Erzstraße. Dazu hatte das beauftragte Büro Bojahr für 5000 Euro ermittelt, dass die drei dort bereits vorhandenen Pumpen durch leistungsfähigere ersetzt werden müssen.

Auf Rückfrage von Martin Weber (CDU) erklärte Bürgermeister Pascal Weber, dass kleinere Pumpen ursprünglich hätten reichen müssen, es jedoch nach Fernwärmeanschluss einer weiteren Straße zu Problemen kam. Das Ingenieurbüro sei daran unschuldig, dass ein ohnehin geplanter Pumpentausch mit jetzt größeren Aggregaten nun um rund 7000 Euro teurer werde. Wie sich das, so eine Frage von Ruth Volz (SPD), auf Stromrechnungen der Kunden auswirkt, vermochte Weber noch nicht zu sagen: "Das ist keine einfache Berechnung."

Nun wird die Übergabestation am Fuße der Fernwärme liefernden Müllverarbeitungs-Anlage Kahlenberg ab Anfang Oktober aufgerüstet. Zur nächsten Heizperiode sollen die Arbeiten erledigt sein. Der Rat folgte einstimmig dem Verwaltungsvorschlag, für 42 237 Euro brutto die Ringsheimer Firma Weber mit dem Wechsel eines Plattenwärmetauschers und der Aufrüstung des Steuerschranks in der Erzstraßen-Pumpstation zu beauftragen. Das Unternehmen ist laut Weber ein "langjähriger Partner der Gemeinde" und habe das günstigste der drei eingereichten Angebote abgegeben.

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