Ringsheim Schulhof günstiger als gedacht

Freude über die Neugestaltung des Schulhofes West (von links): Klaus Bühler, Stephan Hurst (beide Sparkasse), Schulleiter Alexander Brucher, Bürgermeister Pascal Weber, Jürgen Riexinger (Sparkasse) und Elternbeiratsvorsitzender Ralf Münch schneiden mit zwei Schulkindern das symbolische Band durch. Foto: Mutz Foto: Lahrer Zeitung

Ringsheim. Ein schon lange gehegter Wunsch von Alexander Brucher, seit sechs Jahren Rektor an der Ringsheimer Grundschule, ging mit der Einweihung des neu gestalteten Schulhofs West zumindest zum Teil in Erfüllung. Zur offiziellen Einweihung begrüßte Bürgermeister Pascal Weber Kinder, Lehrer, Elternbeirat, Gemeinderäte, Bauhof-Mitarbeiter und Vertreter der Sparkassenstiftung. Eine Kinder-Flötengruppe unter der Leitung von Hans Burg umrahmte den kleinen Festakt musikalisch.

In gerade einmal acht Wochen sei der Westbereich komplett umgestaltet worden, so Weber. Ein großes Versickerungsbecken nehme das gesamte Niederschlagswasser der Dachfläche auf. Der neu gepflasterte Bereich sei komplett barrierefrei, die Zuwegung sei mit Amberbäumen neu bepflanzt worden. Ein beschattetes Außenklassenzimmer, das die Sparkassenstiftung mit 16 000 Euro förderte, eröffne für den Unterricht neue pädagogische Möglichkeiten. Webers Dank galt besonders dem Bauhof, dessen Mitarbeiter bei der Verwirklichung des Projekts tätig waren. Schüler und Lehrer Verständnis für die Einschränkungen während der Bauzeit.

Die Kostenberechnung vom September 2018 mit rund 160 000 Euro konnte um rund 23 000 Euro unterschritten werden, war eine weitere erfreuliche Mitteilung des Bürgermeisters. Man werde jedoch weiter in der Schule investieren müssen, denn mit der Fenster- und Dachsanierung, dem Ausbau des Untergeschosses für die Betreuung und den Brandschutz werden weitere Kosten anfallen, so Weber.

Insgesamt habe die Gemeinde in den vergangenen Jahren rund 220 000 Euro investiert, berichtete Rathauschef Weber. Der große Brocken kommt noch. Denn die Sanierung des größeren Schulhofteils, es auf der Ostseite, wird mit Kosten von rund 350 000 Euro veranschlagt. Dessen baldige Realisierung ist ein großes Anliegen von Rektor und Lehrern, weil unterschiedliche Ebenen und Asphaltschäden immer wieder zu Verletzungen bei Kindern führten.

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