Ringsheim Klangvoller Gruß an die Mamas

Die Ringsheimer Jugendmusikkapelle überbrachte am Muttertag musikalische Glückwünsche und machte Werbung in eigener Sache. Foto: Mutz Foto: Lahrer Zeitung

Ringsheim. Mit einem bunten musikalischen Blumenstrauß zeigten die Ringsheimer Jungmusiker am Muttertag bei einem Konzert im Bürgerhaus nicht nur ein Herz für Mütter, sondern warben auch mit einem abwechslungsreichen Programm um weiteren Nachwuchs. Was Kinder, aber auch Spätberufene oder ehemalige Musiker erwartet, gab es bei einem Einblicke in den Ablauf einer Jugendprobe zu sehen – und vor allem zu hören.

Da geht es nicht nur um Musik, sondern um rhythmische Koordination, wie dem sogenannten "Body-Percussion". Es gab auch "Musik zum Anfassen". Mit einem Instrumentenzirkel machten zahlreiche Kinder zum ersten Mal Bekanntschaft mit einem Instrument.

Erfolgreiche Jungen und Mädchen ausgezeichnet

Zur Eröffnung zeigten die Jungmusiker unter der Leitung des Dirigenten Gerd Furtwängler, dass sich die intensive und kontinuierliche Probenarbeit des vergangenen Jahres gelohnt hat. Mit dem kleinen Marsch "Der lustige Winzer" von Alfred Bösendofer eröffnete die Jugendkapelle den musikalischen Reigen. Es folgte "We will rock you" von Queen sowie ein Wiener Walzer. Auch die Jüngsten aus den Lerngruppen "Piccolini/Brassini" hatten unter der Leitung von Hans Burg mit unterschiedlichen Gruppen ihren zum Teil ersten Auftritt.

Klaus Steenken, Vorsitzender der Musikkapelle, und Jugendleiterin Mira Kranz zeichneten im Rahmen des Konzerts einige Jungmusiker aus, die das Juniorabzeichen, die erste Stufe der Musikerprüfung, abgelegt hatten. Erfolgreich waren Anna Weber, Fionn Keyser, Manuel Doser und Vincent Jäger. Sie dürfen zukünftig im dem Jugendorchester spielen. Ihre praktische Prüfung für das Leistungsabzeichen in Bronze legten Jannis Schöffel, Luca und Elias Konidis ab. Nach der folgenden theoretischen Prüfung werden sie dann in die Gesamtkapelle aufgenommen. Dieses Ziel hat bereits Johah Keyser erreicht.

Um die Musikerjugend zu motivieren, müsse man sich einiges einfallen lassen, wie Mira Kranz dem Publikum bei der Vorstellung ihrer Arbeit vermittelte. Schlittschuhlaufen, Jugendlager oder Spaß auf der Bowlingbahn seien wichtig für das Gemeinschaftsgefühl. Die Mitglieder des Hauptorchesters versorgten die Besucher mit Kaffee und Kuchen. Der Inhalt des bereit gestellten Spendenkörbchens kommt der Jugendarbeit zu Gute.

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