Ringsheim Die Sieger sprechen Spanisch

Bei den Kahlenberg Open in Ringsheim haben Spieler aus dem Ausland die Wettbewerbe dominiert. Doch auch Nachwuchstalente aus der Region waren am Start und zeigten gutes Tennis.

Beim Ringsheimer Kahlenberg Open Ranglistenturnier bestimmten international agierende Spielerinnen und Spieler aus dem Ausland das sportliche Geschehen, das unter zwei besonderen Bedingungen vom TC Ringsheim gewohnt professionell durchgeführt wurde. Corona einerseits und zwei Tage Tennisspiel bei 35 Grad Hitze gingen an die Substanz.

Das Preisgeld von 3000 Euro ging am Ende des Sonntagnachmittages an die Spanierin Georgina Garcia-Perez (MTTC München), die im Finale gegen die Rumänin Laura -Joana Paar (TC Aschheim) mit 6:4, 6:3 gewann. Das Herrenfinale bestritten der Chilene Gonzalo Lama (TC Freiburg) und der erst 16-jährige Max Rehberg (GW Luitpoldpark München), der gegen den erfahrenen und international spielenden Chilenen keine Chance hatte. Lama entschied das Match für sich in zwei Sätzen mit 6:2, 6:2. Dennoch bot der junge Rehberg eine herausragende Leistung.

Lokalmatador bereits in Runde zwei draußen

In der zweiten Runde des Hauptfeldes warf er den an eins gesetzten und für den TC Ringsheim spielenden Ukrainer Vladyslav Orlov in drei Sätzen mit 4:6, 6:3, 6:4 bereits früh aus dem Turnier. Am Ende aber siegte Erfahrung gegen jugendlichen Elan. Lama war durch sein kraftvolles und variantenreiches Spiel nicht zu bezwingen, er gab im Turnier keinen einzigen Satz ab und wurde am Ende auch mit 3000 Euro belohnt. Das Preisgeld für die Zweitplatzierten betrug jeweils 1500 Euro.

Eine besondere Konstellation ergab sich bei den Damen. Bereits im Halbfinale war keine deutsche Spielerin mehr dabei. Zwei Damen aus Rumänien, eine aus Lettland und die spätere Siegerin Georgina Garcia-Perez aus Spanien machten die Sache unter sich aus. Aus ganz Deutschland, von Hamburg bis nach München, kamen die Tennisprofis nach Ringsheim. Insgesamt hatten 83 Männer und 58 Damen gemeldet, die auf Clubplätzen in Ringsheim, Ettenheim und Münchweier um Satz und Sieg spielten.

Auch zwei Nachwuchstalente aus der Region sammelten Erfahrungen bei dem hoch dotierten Turnier. Die Herbolzheimerin Dorothea Saar (TC Freiburg) ergatterte zunächst in der Qualirunde einen Platz im Hauptfeld, wo sie in der ersten Runde gegen Pia Praefke (TC Rüppurr) mit 1:6, 6:4, 5:7 nach starker Leistung verlor. Der junge Ruster Leon Hoppstädter (TC Schönberg FR-St. Georgen) kam über eine Wildcard direkt ins Hauptfeld, hatte aber in der ersten Runde mit 0:6 und 6:7 das Nachsehen gegen einen starken Philipp Mayer (TC Freiburg).

Halbfinale Damen

Laura-Joana Paar (TC Aschheim) – Alexandra Cadantu (TC Bad Vilbel) 6:2, 4:3 (Aufgabe). Georgina Garcia-Perez (MTTC München) – Diana Marcinkevica (TC Bredeney): 6:2, 6:4.

Finale Damen

Georgina Garcia-Perez (MTTC München) - Laura-Joana Paar (TC Aschheim) 6:4, 6:3. Halbfinale Herren

Max Rehberg (GW Luitpoldpark München) – Ivo Klec (TV Osterath) 6:3, 1:6, 6:3. Gonzalo Lama (TC Freiburg) – Uladzimir Ignatic (TC Landshut) 7:5, 6:3.

Finale Herren

Gonzalo Lama (TC Freiburg) – Max Rehberg (GW Luitpoldpark München) 6:2, 6:2

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