Rheinhausen Musikalische Reise nach Frankreich

Der Musikverein Oberhausen präsentiert eine klangvolle Vielfalt an französisichen Hits. Foto: Archiv Foto: Lahrer Zeitung

Der Musikverein Oberhausen lebt die Musik. Bei ihrem Jahreskonzert "Viva la Musiqua – zu Gast in Frankreich" präsentieren die Instrumentalisten unter Leitung von Friedericke Rieling ein anspruchsvolles Programm mit vielen Höhepunkten.

 

Rheinhausen. Frankreich ist immer eine Reise wert. Am heutigen Samstagabend, 14. April, um 20 Uhr im Bürgerhaus Rheinhausen dürfen sich die Besucher auf eine musikalische Stippvisite in das linksrheinisches Nachbarland freuen. Dirigentin Friedericke Rieling ist selbst begeisterte Weltenbummlerin und Geographin. So hat sie mit dem Musikverein Oberhausen wieder imposante Arrangements einstudiert, die durch eine Vielfalt an Klängen gekennzeichnet sind. "Wir haben uns in diesem Jahr auf unseren Nachbarn Frankreich fokussiert. Der Anstoß hierfür kam aus dem Orchester", berichtet die junge Dirigentin. "Die Stücke versuchen einen musikalischen Überblick über die Nation zu geben – ihre Geschichte, ihre Musik, Literatur so erklingen unter anderem typische Chansons."

Französisches Flair im Bürgerhaus

Bereits zum Auftakt des Konzertes, welches traditionell vom Jugendorchester eröffnet wird, weht der Duft der Seine durch Rheinhausen. Mit "te deum prelude" von Marc Antoine Charpentier und dem Welthit "Pink Panther" stimmen die Jüngsten auf den Abend voller Musik ein.

Das Hauptorchester beginnt sein Bühnenprogramm mit "Choreography" und "Emperor" ehe sie den Musicalerfolg von "Les Miserables" instrumental umsetzen. Der erste Konzertteil schließt mit dem imposanten "Euregio" von Kurt Gäble. Bei diesem Stück spielt insbesondere das Horn eine wichtige Rolle. Das Horn, das früher als Instrument zur Kommunikation genutzt wurde, soll in diesem Werk als Symbol der Verständigung zwischen den Regionen und ihrer Menschen dienen. Eine moderne Tonsprache und ein nach vorne treibender Grundrhythmus steht für das visionäre Ziel eines vielseitig kulturellen und doch einheitlichen Europas.

Nach der Pause dürfen die Besucher auf den Spuren eines Amerikaners in Paris wandeln, denn es folgt der Welthit "An American in Paris". Weiter geht’s mit einem Medley über die Französin Piaf. Die Legende um Edith Piaf, den "Spatz von Paris" besagt, dass sie aus ärmsten Verhältnissen kam und ihre Karriere auf der Straße begann. Aus der armen Straßensängerin wurde die wohl berühmteste Chansonsängerin aller Zeiten. Mit "A tribute to Edith Piaf" geht’s in das Frankreich der 1930er und 1940er Jahre. Zu hören gibt es außerdem "All you need is love" und "Aux champs elysees".

Nicht nur musikalisch geht die Reise des Abends nach Frankreich, auch in der Pause und nach dem Programm gibt es französisches Flair. Neben saftigen Baguettevariationen stehen erfrischende Getränke und leckere Cocktails zum kauf bereit. Ein Glas Sekt ist für jeden Gast im Eintrittspreis inklusive.

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