Ottenheim Ottenheim scheitert an sich selbst

Die HSG Ortenau Süd (in Rot) tat sich gegen Freundenstadt zwar lange schwer, siegte am Ende aber deutlich mit 37:29. Foto: Künstle Foto: Lahrer Zeitung

(lb). Landesliga Nord, Männer: TuS Helmlingen II - TuS Ottenheim 28:27 (14:11). Ottenheim scheitert an sich selbst und vergibt durch eigene Unzulänglichkeiten die Chance auf einen möglichen Sieg. Bis zur 17. Minute hatte die Ried-Sieben eigentlich alles im Griff. TuS-Trainer Ulf Seefeldt gestand allerdings: "Bis dahin hätten wir eigentlich höher führen müssen." Stattdessen erlitt sein Team einen unerklärlicher Einbruch. In den letzte 13 Spielminuten der ersten Hälfte, inklusive zweier Überzahlspiele, gelang kein einziger Treffer mehr. Resultat war ein absolut unnötiger Drei-Tore-Rückstand zur Pause.

Nach dem Wechsel rappelte sich Ottenheim wieder auf konnte zeitweise wieder mit zwei Treffern führen (19:21), gab aber auch diesen Vorsprung durch eigene Fehler wieder aus der Hand. 20 Sekunden vor dem Abpfiff hatte Ottenheim eine letzte Chance zum Ausgleich, doch passend zum Spielverlauf brachte auch dieser Versuch nichts mehr ein. "Ärgerlich", war Seefeldts treffendes Fazit zum Spielausgang. TuS: Bertsch, Klein - Wilhelm, Kaufmann 2, Métier 7, Weide 2, Wußler, Thielecke, Heimburger, Heim 1, Funk , Berchtenbreiter 5/1, Schneckenburger 5/2, Frenk 3. (smü). HSG Ortenau Süd - SG Freudenstadt/Baiersbronn 37:29 (15:10). Die HSG tat sich im Heimspiel lange schwer, lag jedoch eigentlich die komplette Spielzeit über in Führung. Der Vorsprung wurde zeitweise auf fünf Tore ausgebaut, doch die Gäste blieben weiterhin auf Tuchfühlung und kamen kurz vor der Pause wieder auf drei Treffer zum 13:10 heran. Nach einer Auszeit durch Thomas Bolz, der den aus privaten Gründen verhinderten HSG-Coach Aurelijus Steponavicius vertrat, gelang den Hausherren bis zur Pause erneut zwei Tore in Folge.

Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer ein ähnliches Spiel, wie in den ersten 30 Spielminuten. Die HSG Ortenau Süd versuchte weiterhin den Gegner auf Abstand zuhalten und hielt bis zum 18:13 den Vorsprung, ehe dieser nach drei Treffern durch die SG schrumpfte. Beim 24:19 hatten die Hausherren dann aber wieder den alten Abstand hergestellt und standen wieder konzentrierter auf dem Parkett. Doch die Gäste aus dem Schwarzwald wollten mehr und kamen bis zur 52. Spielminute erneut auf zwei Tore zum 27:25 heran. Doch auch die zweite HSG-Auszeit fruchtete, sodass am Ende ein recht deutlicher Sieg auf der Anzeigetafel stand. HSG: Richini, Fimm 10/4, Bolz 6, Leufke 2, Göpper 2, Ruf 2, D. Herzog, Schilli 2, Meister, Enderlin 5/1, Wilhelm 3, N. Herzog 4, Heim 1. (fg). TuS Schuttern - HR Rastatt/Niederbühl 34:21 (17:8). Wenig Probleme hatte der TuS Schuttern am Sonntagnachmittag mit den Gästen aus Rastatt. Nachdem die HR den anfänglichen Rückstand noch mal kontern konnte, war der Lauf der Hausherren vor der Pause vorentscheidend. Spätestens mit dem Treffer von Keeper Kevin John mit dem Pausenpfiff brach den Widerstand der Gäste-Sieben.

Schuttern hingegen präsentierte sich vor allem im Angriff deutlich verbessert. Zudem agierte die Abwehr extrem zupackend und stellte die Niederbühler immer wieder vor schier unlösbare Aufgaben. So war der Sieg am Ende auch in dieser Höhe hochverdient. TuS: J. John 3, Kopf 7/3, Schrempp, Lederer 2, Bürkle 1, Welle 3, Lischke 1, Nienstedt 4, K. John 1, Dittrich 4, Silberer 5, Krajnc, de Weijer 3.

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