Ottenheim Jeder lebensrettende Handgriff sitzt

Die beiden Feuerwehrabteilungen und das DRK arbeiteten Hand in Hand. Foto: Lehmann

Ottenheim - Ein schwerer Verkehrsunfall war das Szenario der Übung der Feuerwehrabteilungen Ottenheim und Meißenheim gewesen. Mit Bravour meisterten die Kameraden alle Herausforderungen und arbeiteten mit den Helfern des DRK Hand in Hand.

 

Ein Unfall mit drei eingeklemmten Personen im Bereich der Südstraße war Übungsannahme der Feuerwehr Ottenheim. Eines der Fahrzeuge lag auf der Seite, zwei Insassen waren in ihm eingeklemmt. Alarmiert wurde durch die Sirene.

Als Erste rückte die Abteilung Ottenheim mit zwei Fahrzeugen an, danach waren die Meißenheimer binnen weniger Minuten vor Ort. Im Fokus der Übung stand die Rettung der eingeklemmten Personen. Zunächst wurden die Scheiben aus den Fahrzeugen fachmännisch entfernt, danach die Insassen gerettet.

Auch Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz klappte reibungslos

Behilflich war auch der DRK-Ortsverein Meißenheim-Schwanau, der sich um die verletzten Personen kümmerte. So zeigte sich, dass nicht nur die beiden Wehren Hand in Hand arbeiten können, sondern auch die Feuerwehr und das DRK.

Eine besondere Herausforderung stellte das auf der Seite liegende Auto dar, aus dem die Feuerwehrabteilungen zwei Personen retteten. Nach der Rettung wurde das Fahrzeug wieder auf die Räder gestellt. Einmal mehr zeigte sich, dass bei den Männern jeder Handgriff saß und sie im Ernstfall gekonnt eingreifen können.

Dass es sich bei der Übung am Samstag um ein durchaus realistisches Szenario handelte, bestätigte Gesamtwehrkommandant Fred Brandenburger: Sollte es in Ottenheim tatsächlich zu einem Unfall mit eingeklemmten Personen kommen, werden je nach Straßenabschnitt die Wehren aus Meißenheim und Ottenheim alarmiert, um eine schnelle und gezielte Rettung der Unfallopfer zu sichern.

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