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Ortenau "Mein Team ist heiß auf den ersten Heimerfolg"

Ottenheim hofft am Samstag auch auf Treffer von Tatjana Karkossa, hier beim Wurf. Foto: Heck

TuS Ottenheim – TV Brombach (Samstag, 18 Uhr). Die jüngsten beiden Heimvergleiche mit Topteams gingen aus Ottenheimer Sicht (2:4 Punkte) verloren. Damit gewinnt der erneute Heimvergleich am Samstag mit Brombach eine umso wichtigere Rolle.

 

Mit dem Drittliga-Absteiger haben sich die "Zebradamen" über die Jahre hinweg bereits in verschiedenen Ligen duelliert, man kennt sich durchaus gut. Selten dürften die Vorzeichen bei den Gästen allerdings so düster gewesen sein wie aktuell. Coach Gundolf Trefzer sieht sein Team mittlerweile spielerisch auf Liga-Niveau angekommen, doch sechs Niederlagen (0:12 Punkte) nagen am Selbstvertrauen. Hauptsächlich stecken der dünne Kader und ein geradezu unheimliches Verletzungspech hinter der Misere. "Wir können in dieser Liga nicht mehr an Stärke zulegen", sagt Trefzer bitter, gerade in den letzten 20 Minuten einer Partie schwinden dem Aufgebot regelmäßig die Kräfte. Ein Beispiel für die Misere: Wenn die nominelle Torfrau Ena Brisevac am Kreis oder auf Außen eingesetzt werden muss, zeigt das alle Probleme.

Ottenheims Trainer Tobias Buchholz sieht den Gast "wohl im personellen Umbruch", kann sich dessen Schwierigkeiten sonst kaum erklären. Doch dessen ungeachtet: Aus TuS-Sicht müssen Punkte am Samstag oberste Priorität haben, zumal diese gegen einen Kontrahenten aus demselben Tabellendrittel doppelt wichtig sind. "Wir dürfen uns nicht blenden lassen von der Brombacher Situation, zumal meine Mannschaft heiß auf den ersten Heimerfolg ist", so Buchholz. Wichtig dafür sei, "die einfachen technischen Fehler zu vermeiden, außerdem die richtige kämpferische Einstellung und eine Abwehrarbeit wie in der ersten Halbzeit gegen Kappelwindeck", wünscht sich der Ottenheimer Coach von seinen Spielerinnen. Auch aus personeller Sicht geht es wieder bergauf. Nach einigen kleineren Erkrankungen und Blessuren steht der zuletzt erprobte Kader zur Verfügung. Mit Vanessa Hoppen könnte eine weitere Alternative im Rückraum zurückkehren.

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