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Ortenau Lahr/Offenburg zum Improvisieren gezwungen

Die Herren der SG Lahr/Offenburg (vorne) kämpfen nach der Hallenrunde wieder im Freien um Punkte. Foto: Archiv: Künstle

(tom). 1. Verbandsliga: Bietigheimer HTC – SG Lahr/Offenburg (Samstag, 14.30 Uhr). Nach dem Abstieg in der Halle müssen die Lahrer und Offenburger Hockeyherren, nun wieder als SG unterwegs, auch in der ab Samstag fortgesetzten Feldrunde hart um den Klassenerhalt kämpfen.

 

Aktuell ist die SG Schlusslicht (drei Punkte) des Klassements in der Verbandsliga. Die erste Aufgabe des neuen Jahres führt zum Tabellenführer (zwölf Zähler), was die Aussicht auf Punkte gering erscheinen lässt. Dazu kommt, dass sich die Kadersituation seit der Hallenrunde nicht gerade verbessert hat. Sebastian Graab und Lukas Baltes haben aufgehört, Nicolai Eliseew (berufliche Gründe) ebenso. Dominik Jakober hält sich berufsbedingt in Göppingen auf, auch Fabio Riehle ist beruflich stärker eingespannt. Beide Akteure werden einige Spiele bestreiten können, sind aber als Standby-Kräfte einzustufen. Offen ist noch, inwieweit Nils vom Felde zur Verfügung steht. Gleiches gilt für ein bis zwei Nachwuchskräfte. "Wir werden über die gesamte Runde hinweg stets genügend Spieler zusammenbekommen, dabei aber auch improvisieren müssen", sagt SG-Akteur Carsten Schultheiß.

Vor diesem Hintergrund wäre eine Zielsetzung, um die Spitzenplätze mitzuspielen, aus sportlicher Sicht völlig unseriös. In erster Linie geht es darum, sich so schnell wie möglich vom letzten Platz zu lösen und ins gesicherte Mittelfeld zu rücken. "Wir sind von der individuellen Qualität her stark genug, die Liga zu halten. Allerdings muss man abwarten, wie sich die Improvisation von Spiel zu Spiel auswirken wird. Am Bemühen wird es nicht mangeln", versichert Schultheiß.