Ortenau FV Sulz muss Mörscher Überlegenheit anerkennen

Der Mörscher Stefan Peters (links) im Laufduell mit dem Sulzer Jonathan Krüger. Foto: Fissler Foto: Schwarzwälder-Bote

(fis). FV Sulz – 1. SV Mörsch 0:3 (0:2). Nichts zu erben gab es für die abstiegsbedrohten Hausherren gegen den Tabellenführer. SVM-Goalgetter Tobias Gauder schoss die Sulzer mit drei Treffern fast im Alleingang ab. Sulz hatte in den Anfangsminuten durch Torjäger Jens Kiesele eine Gelegenheit, aber sein Heber verfehlte das Ziel.

In der Folge nahm Mörsch das Zepter in die Hand. Überlegt aus einer sicheren Defensive heraus, wurden spielerisch Lösungen gesucht. Folgerichtig fiel auch die Führung für die Mannschaft von Trainer Dietmar Blicker. Zuerst wurde ein Schuss der Nordbadener noch geblockt, aber dann war Gauder zur Stelle und markierte die verdiente Führung. Minuten später der nächste Nadelstich der Gäste: Nach einem Pass in die Tiefe war es erneut Gauder, der Andreas Braun im Sulzer Tor keine Chance ließ.

Auch nach dem Wechsel ließ Mörsch keine Zweifel mehr am Auswärtserfolg aufkommen. Zunächst traf Maximilian Schmitt den Querbalken des Sulzer Gehäuses, in der 76. Minute war Gauder dann zum dritten Mal zur Stelle. Eichhorn: "Mörsch ist in dieser Liga eine Klasse für sich. Das muss man neidlos anerkennen."

FV Sulz: Braun; Weidenbach, Ollbrich, Olcan, Lauber, Krüger (75. Rothmann), Binder, Martens, Häberle, Pies (56. Studer), Kiesele.

SV Mörsch: Hegele; Klemm, Baumann, Schmitt, Peters (79. Huber), Burg (64. Griesinger), Lehel, Celentano, Schuler (75. Zipfel), Gauder, Kyei.

Tore: 0:1 Gauder (15.), 0:2 Gauder (30.), 0:3 Gauder (76.).

Schiedsrichter: Francesco Natale (Wiesental). Zuschauer: 150.

(tom). SV Niederschopfheim – FSV Altdorf 0:1 (0:1). "Wir haben sicher schon bessere Vorstellungen abgeliefert, sind dabei aber als Verlierer vom Platz gegangen. Heute waren wir die glücklichere Mannschaft, nehmen die drei Punkte aber gerne mit", stufte Altdorfs Trainer Christoph Oswald den gestrigen Sieg seiner einmal mehr durch Ausfälle gebeutelten Mannschaft realistisch ein.

Auf dem Kunstrasen neutralisierten sich die Teams in den ersten 45 Minuten weitgehend. Der erste Höhepunkt ergab sich in der 40. Minute, als ein Altdorfer Schuss unglücklich von Niederschopfheims Lars Weßbecher ins eigene Tor zum 0:1 abgefälscht wurde. "Es war irgendwie bezeichnend, dass der Treffer auf diese Art und Weise fiel", so Oswald.

Nach der Pause übten die Hausherren wesentlich mehr Druck aus, doch die Altdorfer Abwehr hielt mit diszipliniertem Defensivkonzept energisch stand. Einziges Manko aus FSV-Sicht war, "dass wir einige sich bietende Kontergelegenheiten insgesamt zu unsauber gelöst und ausgespielt haben", merkte Oswald kritisch an.

In der Schlussphase rückte dann auch noch Gästetorhüter Maik Werner zunehmend in den Mittelpunkt des Geschehens. Drei bis vier aus dem Strafraum abgefeuerte Niederschopfheimer Chancen parierte er in bravouröser Manier und hielt seine Mannschaft so im Spiel. Darunter war auch ein Schuss Stefan Kalischniggs in der Schlussminute, den Werner aus dem Torwinkel fischte. Es blieb am Ende beim knappen Auswärtserfolg des FSV Altdorf. "Wir können uns am Ende des Tages bei Maik Werner bedanken, dass die Punkte auf unserer Seite geblieben sind", fasste Oswald zusammen.

Im Abstiegskampf haben die Altdorfer 23 Punkte auf ihrem Konto. Doch allen Beteiligten ist klar, dass es weitergehen muss. Oswald: "Wir werden auch weiterhin auf unsere stabile Defensive setzen, offensiv können wir angesichts von nur 20 erzielten Treffern aber sicher noch zulegen."

SV Niederschopfheim: Unrau; Rösch, Kalischnigg, Zind, Weßbecher (45. Leistler), Remmel, Moser, Nabti (77. Stiglmeier), Lögler, Münchenbach (60. Gaß), Schwarz.

FSV Altdorf: Werner; Oswald, Pietrock, Karl, Schacht, Ziegler, Mösch (85. R. Hunn), Zimny, Stückle, Schwendemann, L. Hunn (70. Kinder).

Tor: 0:1 Weßbecher (40./ET).

Schiedsrichter: Raphael Faller (Buchenbach). Z: 100.