Ortenau Der FV Sulz kann völlig befreit aufspielen

Schwarzwälder-Bote
Das Meisterbild der Spvgg. Lahr (hintere Reihe, von links): Gerd Zahner (Vorsitzender Bereich Technik), Alexander Werner (Betreuer), Philipp Beck, Till Olbrich, Steffen Ziser, Sascha Ruf, Andreas Scholz, Ingo Grasmück, Oliver Dewes (Trainer), Bernhard Griesbaum, Chistian Reinholz, Artur Schlotgauer, Dennis Kohler, Altan Bohnert, Dieter Heppner (Vorsitzender Sport); (vorne, von links): Eduard Jung, Sascha Bohl, Dimitri Holm, James Ali Griesbaum, Andreas Schall, Marius Müller, Rasim Kastrati, Mike Czeschla, Igor Maslov und Hasan Özek. Nicht auf dem Bild: Hans-Georg Spothelfer (Spielausschuss) und Martin Ruff (Betreuer). Foto: Verein Foto: Schwarzwälder-Bote

BezirksligaKappels Situation fast aussichtslos / Spvgg. Lahr in Elgersweier

(tom). SC Kappel – ASV Nordrach (Sonntag, 15 Uhr). Nur noch rein rechnerisch kann der SC Kappel den Abstieg in die Kreisliga A verhindern, wenngleich nicht mehr aus eigener Kraft.

Der SCK, als Vorletzter (30 Punkte) derzeit mit vier Zählern im Rückstand, müsste beide Spiele deutlich gewinnen und auf die Unterstützung der Konkurrenz hoffen. Auch die Kappeler Tordifferenz von minus 31 spricht nicht gerade für den Ligaverbleib des Teams.

In den womöglich vorerst letzten Partien in der Bezirksliga versucht der mittlerweile dritte Trainer auf der SCK-Bank während der laufenden Runde zu retten, was zu retten ist. Nach Matthias Haberstroh und Marco Trotter hat Frank Andlauer vor zwei Wochen das Ruder übernommen. Der 42-Jährige war sich der Schwierigkeit der Mission angesichts eines schweren Restprogramms mit Duellen gegen einige der besten Teams der Liga bewusst. Aspekte wie Teamgeist und Spaß im Training will Andlauer wieder vermitteln. Doch selbst der Kappeler Trainer räumt ein, dass die Chancen nicht mehr allzu hoch zu beziffern sind.

(fis). SV Fautenbach – FV Sulz (Sonntag, 15 Uhr). Während Fautenbach in Sachen Klassenerhalt so gut wie gerettet sein dürfte, sind die Gäste schon seit längerer Zeit durch.

Der FV Sulz kann völlig befreit aufspielen. Und dennoch will Trainer Markus Eichhorn auch in den noch ausstehenden beiden Partien weiter an der Erfolgsserie arbeiten: "Fautenbach war eines der besten Teams, das bei uns gespielt hat. Auch wenn wir gewonnen haben, war der Gegner spielerisch stark. Wir werden nochmals alles reinhängen, um einen Sieg zu landen", so Eichhorn. (fis). VfR Elgersweier – Spvgg. Lahr (Sonntag, 15 Uhr). Den fast abgestiegenen SC Kappel erschoss Lahrs Dimitri Holm am vergangenen Wochenende mit drei Toren fast im Alleingang. Der Lahrer Stürmer schraubte damit sein Torkonto auf 33 Treffer und erzielte somit fast die Hälfte der Lahrer Tore.

In Elgersweier wollen die Lahrer ebenfalls gewinnen. Denn jeder weitere Sieg steigert die Moral des Meisters und diesen Schwung will der Aufsteiger mit in die neue Landesligasaison nehmen.

Dass der Schlendrian nicht einkehrt, dafür hat Trainer Oliver Dewes bereits gesorgt. "Wir wollen den Abstand zum Tabellenzweiten weiter vergrößern", sagte er unlängst. (fis). FV Zell am Harmersbach – SF Ichenheim (Sonntag, 15 Uhr). Seit fünf Spielen haben die Sportfreunde Ichenheim nicht mehr verloren. Am Sonntag geht die Reise zu Ex-Trainer Rainer Hannig, der bekanntlich in der kommenden Saison den SC Offenburg übernimmt.

Die Gäste spielten zuletzt furios auf, nur fünf Punkte trennen die Ichenheimer noch vom zweiten Tabellenplatz. Doch die Mannschaft spielt trotz des recht dünnen Kaders am obersten Level und sehnt die Sommerpause herbei. Zell hingegen ist die drittbeste Rückrundenmannschaft.