Offenburg VCO will in Konstanz kämpfen

Dünn besetzt reist der VCO am Sonntag nach Konstanz. Foto: Künstle Foto: Lahrer Zeitung

(rz). 3. Liga, Frauen: USC Konstanz – VC Offenburg (Sonntag, 13.30 Uhr). Zwei Niederlagen gegen Sinsheim und Bad Vilbel, danach ein 3:0-Sieg gegen Umkirch – das ist die bisherige Bilanz der Konstanzerinnen. Einige bekannte Gesichter befinden sich in den Reihen der Mädels vom Bodensee. Sowohl Marie Bertschinger (ehemals Dinkelacker) als auch Britta Steffen hatten über teils mehrere Saisons das VCO-Trikot an. "Man freut sich immer, ehemalige Teamkolleginnen wieder zu sehen und es ist schön zu sehen, dass sie unserer Volleyballliebe ebenfalls noch nachgehen", will Libera Franziska Fried aber dennoch gegen die alten Kolleginnen einen Sieg mit nach Hause nehmen.

Die aktuelle Tabelle sagt ein Spiel auf Augenhöhe voraus. Der VCO steht mit vier Punkten nach zwei Spielen auf Rang sechs, der USC mit 4 Punkten bei drei Spielen Siebter. "Aus meiner Sicht kann man daraus aber noch nichts ableiten", erwartet Trainerin Richarda Zorn ein sehr kampfbetontes Spiel zweier aufschlagstarker Mannschaften. Der VCO hat durch den Sieg gegen Bad Vilbel Selbstvertrauen gewonnen. "Aber da wo wir hinwollen, sind wir noch lange nicht angekommen", weiß Zorn, dass es noch einige Baustellen gibt.

Verzichten muss der VCO aus privaten Gründen auf die drei wichtigen Kräfte Johanna Ewald, Isabella Herp und Lisa Solleder. Hinter dem Einsatz von Pia Buttgereit steht zudem noch ein Fragezeichen. Aufgrund der steigenden Infektionszahlen wird der VCO aus den Nachwuchsmannschaften keine Spielerinnen nach nominieren. "Spiele mit dünn besetztem Personal sind absolut kein Nachteil. Wir lieben diese Spiele und werden alles versuchen, den zweiten Sieg mit in die Ortenau zu bringen", freut sich Fried auf die Herausforderung.

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