Offenburg Telekom baut Mobilfunk aus

Die Telekom hat in den vergangenen drei Monaten zwei Mobilfunkstandorte in der Ortenau neu gebaut, sieben wurden zusätzlich erweitert. Foto: Büttner

Ortenau - Die Telekom hat für die Mobilfunk-Versorgung in der Ortenau in den vergangenen drei Monaten zwei Standorte neu gebaut, sieben mit LTE und einen mit dem Mobilfunkstandard der fünften Generation (5 G) erweitert. "Durch den Ausbau verbessert sich die Mobilfunk-Abdeckung im Landkreis", betont das Telekommunikationsunternehmen. Insgesamt stünden damit mehr Bandbreite zur Verfügung. Außerdem werde auch der Empfang in Gebäuden besser.

Die Standorte stehen in folgenden Kommunen: Achern, Durbach, Friesenheim, Mahlberg, zwei in Oberkirch , Offenburg, Renchen, Schuttertal und Schutterwald. Der Standort in Achern dient zudem der Versorgung entlang der Autobahn, der Standort in Mahlberg dient auch der Versorgung entlang der Autobahn/Bahnstrecke und die Standorte in Friesenheim, Offenburg und Renchen dienen darüber hinaus der Versorgung entlang der Bahnstrecke. Mit der Erweiterung um 5 G erhalte der Landkreis einen digitalen Standor tvorteil, betont die Telekom.

Unternehmen betreibt bereits 175 Standorte im Ortenaukreis

D ie Telekom betreibt im Landkreis Ortenaukreis jetzt 175 Standorte. Die Bevölkerungsabdeckung liegt bei rund 97 Prozent. Bis 2022 sollen weitere 49 Standorte hinzukommen. Zusätzlich sind im selben Zeitraum an 19 Standorten Erweiterungen mit LTE und 5 G geplant, so die Telekom.

Bundesweit baut die Telekom pro Jahr bis zu 1 500 neue Mobilfunkstandorte. Darüber hinaus wird das Unternehmen an über 10 000 weiteren Standorten die Kapazitäten für ihre Kunden vergrößern. Der LTE-Ausbau ist deshalb so wichtig, weil alle LTE-Standorte im zukünftigen 5 G-Netz genutzt werden.

Die Telekom nutzt die unterschiedlichen Frequenzen so, dass sie sich in puncto Reichweite und Geschwindigkeit ergänzen: 5 G funkt in Großstädten in der Regel auf einer sehr hohen Frequenz. Hohe Frequenzen bieten höhere Geschwindigkeiten.

Gleichzeitig reichen sie nicht besonders weit. Auf einer niedrigeren Frequenz sind die Reichweiten der 5 G-Antennen deutlich höher. Frequenzen mit großer Reichweite vor allem für die Flächenversorgung genutzt. Frequenzen mit kürzeren Reichweiten spielen ihre Stärken im städtischen Umfeld aus und sorgen so für die gleichzeitige Versorgung vieler Kunden und für höhere Geschwindigkeiten, erläutert die Telekom.

Kombinierte Nutzung der Frequenzen soll mehr Bandbreite bringen

Mit dieser Kombination will die Telekom den 5 G-Ausbau beschleunigen – gerade im ländlichen Raum.  Auch LTE wird durch die Technik-Offensive einen nochmaligen Schub erfahren. Kunden erhalten ein weiteres Frequenzband für die Nutzung von LTE und somit mehr Bandbreite", heißt es von der Telekom.

Durch den Einsatz des "Dynamic Spectrum Sharing" (DSS) werde zusätzliches Spektrum bereitgestellt. Mit DSS betreibt die Telekom zwei Mobilfunk-Standards parallel in einem Frequenzband. Die neue Technologie verteilt das Spektrum bedarfsorientiert zwischen LTE- und 5 G-Anwendern. Das Netz passe sich so innerhalb von Millisekunden automatisch dem Bedarf der jeweiligen Kunden an, so die Telekom.Das führe zu einem besseren Nutzungserlebnis.

Wer mehr über die Verfügbarkeit von 5 G an seinem Wohnort erfahren will, kann sich auf www.telekom.de/netzausbau informieren.

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