Offenburg Schwarzwälder Naturpark wächst

Freude beim Naturpark-Team: Das Gebiet wird auf insgesamt 420 000 Hektar erweitert. Foto: Jochen Denker (Archiv)

Ortenau - Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord ist wieder der größte Naturpark in Deutschland. Ende vergangener Woche unterzeichnete die Karlsruher Regierungspräsidentin Sylvia Felder die zweite Änderungsverordnung für den bisher bundesweit drittgrößten Naturpark.

Insgesamt rund 46.000 Hektar Fläche kommen zur Gebietskulisse hinzu. Damit wächst der zwischen Karlsruhe und Pforzheim im Norden und Lahr und Rottweil im Süden gelegene Naturpark auf insgesamt 420 000 Hektar an. Damit die Gebietserweiterung wirksam wird, muss sie nur noch im Gesetzblatt verkündet werden, teilt der Naturpark mit.

Ansporn und Verantwortung zugleich

"Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord wird mit der Erweiterung wieder zu Deutschlands größtem Naturpark", betont Naturpark-Vorsitzende Klaus Mack. "Das ist für uns Ansporn und Verantwortung zugleich, als wichtiger Ideengeber in der Familie der deutschen Naturparke auch in Zukunft Zeichen zu setzen.

Wir sind mit unserem neuen Naturpark-Plan 2030 strategisch bestens aufgestellt, um die inhaltlichen Herausforderungen zu meistern. Die neuen Mitglieder heißen wir sehr herzlich willkommen", freut sich der Bürgermeister von Bad Wildbad.

Neue Gemeinden und Städte für den Naturpark

Bereits 2015 hatten mehrere Kommunen den Wunsch geäußert, neu in den Naturpark aufgenommen zu werden. Offiziell gestartet war das Verordnungsverfahren zur Gebietserweiterung 2019. Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie hatte sich das Verfahren im vergangenen Jahr jedoch leicht verzögert.

Acht Gemeinden und Städte werden neu in den Naturpark aufgenommen. Dazu zählt neben Karlsruhe auch Renchen im Ortenaukreis. Bei weiteren Kommunen, die bereits Naturparkmitglied sind, kommen Teilflächen zur Naturparkkulisse hinzu.

"Ich freue mich sehr, dass unsere Naturparkfamilie wächst. Gemeinsam mit unseren neuen Mitgliedsgemeinden und -städten werden wir auch in den Randbereichen des Schwarzwalds innovative und attraktive Angebote und Projekte auf die Beine stellen", ist sich Naturpark-Geschäftsführer Karl-Heinz Dunker sicher.

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