Offenburg Rolf Mättler trotz Sieg nicht ganz zufrieden

Friesenheims Arlinda Tafa kommt gegen Willstätt/Auenheim am Kreis zum Wurf. Foto: Wendling Foto: Schwarzwälder Bote

(tom). TV Friesenheim – SG Willstätt/Auenheim 31:22 (16:9). Den klaren Heimsieg stufte Friesenheims Trainer Ralf Mättler unter zwei völlig verschiedenen Gesichtspunkten ein. "Das Spiel selbst war im Grunde über die gesamte Zeit hinweg eine eindeutige Angelegenheit. Wir waren deutlich überlegen, haben dominiert und auch ein Ergebnis erzielt, das in Ordnung war", führte Mättler zum Spielverlauf aus. Über 11:7 (22.) und sieben Treffer Pausenführung setzte sich diese Marschroute auch im zweiten Abschnitt gegen die Hanauerländerinnen nahtlos fort. Zwischenstände von 22:11 (35.), 26:16 (46.) und ein Endstand von 31:22 dokumentieren die Einseitigkeit der Begegnung gegen eines der Landesliga-Kellerkinder.

Soweit, so gut – oder eben auch nicht, wenn es um den zweiten Gesichtspunkt der Traineranalyse ging. "Die Zahl der technischen Fehler und vergebenen klaren Möglichkeiten war so auffällig, dass wir das Spiel um ein Vielfaches deutlicher hätten gewinnen können. Das sollte man sich nicht ohne Not erlauben", betonte Mättler. Gegen einen schwächeren Kontrahenten, bei sich entsprechend abzeichnendem Spielverlauf, sei es normal, sich ein Stück weit dem Gegner anzupassen.

Doch Mättler hatte auch bereits die kommenden Begegnungen im Fokus, wenn seine Mannschaft in Ottenhöfen und Rastatt antreten muss. "Wenn wir uns solche Nachlässigkeiten in diesen Partien erlauben, weiß ich nicht, ob das einen so guten Ausgang nehmen wird. Wir müssen den Fokus bis Weihnachten wahren", ermahnte der Übungsleiter seinen Kader. TV Friesenheim: Uhl; Meßner 1, Böhnemann 6, D. Tafa 2/2, Bolz 1, Baumgärtner 3, D. Tafa 2, Lackermeier, Arlinda Tafa, Griebenow 4, Lothspeich 7/4, Adelina Tafa 2, Meier 3.

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