Top-Duell in Offenburg OFV greift nach der Herbstmeisterschaft

Janosch Lübke
Der Offenburger FV (in Rot) kann gegen Denzlingen die Spitzenposition in der Liga weiter absichern. Foto: Archiv

Verbandsliga: Offenburger FV - FC Denzlingen (Samstag, 14.30 Uhr). OFV-Coach Benjamin Pfahler freut sich auf das Top-Duell gegen die Denzlinger. "Es kann ein sehr interessantes Spiel werden, weil beide Mannschaften für offensiven Fußball stehen. Es wird wohl viele Torraumszenen geben", so der Offenburger Trainer.

Dass es für sein Team nicht nur um drei Punkte, sondern auch um den inoffiziellen Titel des Herbstmeisters geht, spielt für Pfahler keine Rolle. "So ein Titel ist für mich nichts Greifbares. Es geht einzig und alleine darum, uns von unserem härtesten Verfolger abzusetzen."

Für dieses Unterfangen kann der Coach nicht auf sein ganzes Personal bauen. Martin Weschle hat sich im Training verletzt. "Eine Diagnose steht noch aus. Es kann aber sein, dass er dieses Jahr kein Spiel mehr für uns machen wird", sagt Pfahler. Samuel Geiler konnte beruflich bedingt nicht die ganze Trainingswoche mitmachen. "Auch das ist natürlich nicht optimal", bedauert sein Trainer. Dafür hat Top-Torjäger und OFV-Kapitän Marco Petereit seine Erkältung überwunden und einem Einsatz über 90 Minuten steht nichts mehr im Wege.

Der Gast kommt mit einigen Spielern nach Offenburg, die schon höherklassiger am Ball waren. "Vier bis fünf Akteure von Denzlingen haben Regionalliga-Erfahrung. Ihr Keeper Dominik Bergdorf stand sogar schon in der dritten Liga für Jahn Regensburg im Tor", so Pfahler.

Gegen Denzlingen gelte es für sein Team, intelligent zu agieren. "Wir müssen taktisch variabel spielen. Es geht um die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit, also um die Frage, wann spiele ich auf Ballbesitz und wann auf den schnellen Angriff", konkretisiert Pfahler.

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