Offenburg OFV bläst ohne Angriff zum Angriff

Kapitän Marco Petereit (vorne) wird den OFV gegen Ottersweier nicht aufs Feld führen können. Der Stürmer ist verletzt. Nahezu die gesamte Offensivabteilung fällt beim OFV aus. Foto: Fissler Foto: Lahrer Zeitung

Mit einem Rumpfkader geht der Verbandsligist Offenburger FV in die Pokalpartie gegen den Landesligisten FV Ottersweier. Vor allem der Wegfall der kompletten Offensivabteilung bereitet OFV-Trainer Florian Kneuker dabei Kopfschmerzen.

Verbandspokal, 1. Hauptrunde: FV Ottersweier - Offenburg FV (Samstag, 17 Uhr). Nachdem die Saisonvorbereitung für den Offenburger FV nicht so glatt wie gewünscht verlief, geht das Team von OFV-Trainer Florian Kneuker beim Landesligaaufsteiger FV Ottersweier zwar als Favorit ins Rennen, doch muss der Coach aufgrund von Verletzungen auf wichtige Leistungsträger in dieser Partie verzichten.

Marco Petereit, Marco Junker, Dimitrios Tsolakis und Luca Ernst sind verletzungsbedingt nicht einsatzfähig, Fabian Herrmann befindet sich in Urlaub und hinter dem Einsatz von Lukas Martin steht aufgrund muskulärer Probleme noch ein Fragezeichen. Außerdem ist Torwartneuzugang Vauvenargues Kehi noch nicht spielberechtigt.

Aufgrund dieser angespannten personellen Situation, in der dem OFV in der Offensive die entscheidenden Akteure fehlen, steht das Team von Florian Kneuker vor einer sehr schweren Aufgabe, denn der ehrgeizige Landesliga-Aufsteiger hat gegen den Verbandsligisten nichts zu verlieren und wird sicherlich alles in die Waagschale werfen, um möglicherweise für eine Pokal-Überraschung sorgen zu können.

Für Florian Kneuker kommt es deshalb vorrangig darauf an, konsequent zu verteidigen, den Kampf anzunehmen und die sich bietenden Torchancen auch kaltschnäuzig zu nutzen.

"Wir müssen aufgrund des personellen Aderlasses sicherlich Abstriche machen, doch werden wir versuchen, uns dennoch mit einer guten Leistung so zu präsentieren, dass wir eine Runde weiter kommen", beurteilt der junge OFV-Trainer die kommende Herausforderung. Wohl wissend, dass es für sein Team in Ottersweier durch den Ausfall der tragenden Offensivkräfte äußerst schwer werden dürfte das gesteckte Ziel zu erreichen.

Auch das zurückliegende Testspiel gegen den Lokalrivalen SC Offenburg, das der Verbandsligist am Dienstagabend durch das 1:0 von Talent Luca Kehl in der 71. Minute gewann, war sicherlich wichtig, jedoch kein echter leistungsbezogener Gradmesser – zumal beide Teams einen Mix zwischen Trainings- und Testspiel boten. "Es war sicherlich ein interessanter Test in Hinblick auf das kommende Pokalspiel, wo ich den meisten meiner Spieler Spielzeiten geben konnte", lautete das Fazit von Florian Kneuker nach dem Abpfiff.

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