Offenburg Offenburger FV müht sich zum Arbeitssieg

Fabian Herrmann wird von TuS-Spieler Nicola Herrmann von den Beinen geholt. Foto: Klaus Foto: Lahrer Zeitung

Kehler FV - FC Radolfzell 1:4 (1:0). Rückschlag für den KFV. Im Rheinstadion, kassierten die Grenzstädter gegen einen keinesfalls überragenden FC Radolfzell ein herbe 1:4-Klatsche. Ohne Abwehrrecke Anis Bouziane und Kevin Sax sowie Trainer Karim Matmour, der von Heinz Braun ersetzt wurde begannen die Kehler recht Selbstbewusst. In der 42. Minute wurden die Kehler Angriffsbemühungen dann belohnt. David Assenmacher lenkte mit dem Absatz weiter und Dejan Zdraveski setzte das Spielgerät zum 1:0 in die Maschen. Der Knoten schien geplatzt. Von Radolfzell war bis zu diesem Zeitpunkt nur sporadisch was zu sehen.

Leichtfertig verschenkt wurde dann die zweite Hälfte. Nach einer eklatante Abwehrschwäche fackelte Radolfzells Tobias Krüger nicht lange und glich aus. Gästestürmer Alexander Stricker vollendete wenig später zum 2:1 für den Gast vom Bodensee.Trainer Heinz Braun brachte nun mit Arber Paqarizi und Samuel Manguele zwei weitere Offensivkräfte, aber der Schuss ging nach hinten los. Denn Radolfzell nutzte die Kehler Abwehrschwäche nun gnadenlos aus. Zuerst erhöhte Robin Niedhardt zum 3:1 und in der 81. Minute traf Tobias Krüger per Strafstoß zum 1:4. Kehl: Künstle – D. Assenmacher, Abdessadki, Y. Assenmacher.Y, Laifer, Bounatouf, Plautz (64. Manguele), Zdraveski (52. Göser), Sert (64. Paqarizi) Aras, Sepp, Weingart. Tore: 1:0 Zdraveski (42.), 1:1 Krüger (51.) 1:2 Stricker (75.), 1:3 Niedhardt (78.), 1:4 Krüger (81. FE). (jn). Offenburger FV - TuS Oppenau 2:0 (1:0). Auch im vierten Saisonspiel blieb der OFV gegen den Aufsteiger ungeschlagen. Die Gäste standen 62 Minuten mit zehn Mann in der eigenen Hälfte. Der OFV war die klar spielbestimmende Mannschaft, erarbeitete sich auch gute Abschlussmöglichkeiten, allerdings fehlte auf dem schwer bespielbaren Rasen die notwendige Präzision beim letzten Zuspiel am gegnerischen Strafraum.Dennoch waren die OFV-Tore nur eine Frage der Zeit. In der 19. Minute reagierte Fabian Herrmann am schnellsten, als die Gästeabwehr einen Rückpass zum eigenen Tormann spielte. Der OFV-Stürmer erlief sich das Leder und wurde im Strafraum vom Gästeschlussmann gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte er souverän zur 1:0-Führung. Ab der 61. Minute erhöhte zunächst der OFV mit Herrmann in der Offensive die Schlagzahl, scheiterte aber mit zwei aufeinanderfolgenden Aktionen an Schlussmann Poveda. Der OFV suchte nun die Entscheidung und in der 78. Minute überspielte Jacob Harter mit einem präzisen Diagonalpass auf den linken Flügel die Gästeabwehr, so dass Fabian Herrmann das Leder annehmen und ungehindert in Richtung des langen Pfostens auf Marco Junker weiterleiten konnte, der dann den Ball zur längst fälligen 2:0-Führung in die Maschen jagte. Den unerfreulichen Schlussstrich setzte Gästeschlussmann Poveda mit einer roten Karten nach einem Foul an Martin Lukas. OFV-Trainer Florian Kneuker: "Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gezeigt. Im letzten Drittel hat oftmals der entscheidende Pass gefehlt. Eine durchschnittliche Leistung hat allerdings zum verdienten Sieg gereicht." OFV: Streif, Baitenger, Leopold, Kehl, Beiser-Biegert, Anzaldi (67. Martin), Harter (85. Leist), Feißt (89. Kahle), Geiler (70. Tsolakis), Junker, Herrmann. Tore: Tore: 1:0 Herrmann (19.), 2:0 Junker (78.)

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