Offenburg Kleinere Hürden für Arbeiten in Frankreich

Auf Unternehmen, die Mitarbeiter zum Arbeiten nach Frankreich schicken, wartet viel Bürokratie. Das könnte sich demnächst ändern.

 

Ortenau (red/pme). Besonders Dienstleistungsunternehmen oder Handwerker aus den grenznahen Regionen leiden unter den aktuell hohen Anforderungen, weiß man bei der Steuer- und Rechtsberatung Schultze und Braun in Achern: "Aber es gibt Hoffnung", meldet das Unternehmen: Denn die französische Nationalversammlung habe ein Gesetz verabschiedet, "das die Hürden senken soll". Unternehmen, die Mitarbeiter zur Ausführung von Arbeiten nach Frankreich entsenden, müssen diese aktuell vor Aufnahme der Arbeiten der französischen Arbeitsinspektion melden. Dazu zählten auch kurzfristige Geschäftsreisen, wie Kundenbesuche, das Ausliefern von Waren oder die Teilnahme an Messen. Mit der neuen Verordnung sollen Unternehmen bei Entsendungen für einen nur kurzen Zeitraum von den Meldepflichten und anderen Bestimmungen befreit werden. "Obwohl die Einzelheiten der neuen Regelungen zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar sind, sind die Erleichterungen für grenzüberschreitende Mitarbeiterentsendung auf jeden Fall zu begrüßen", sagt Rechtsanwältin Elisa Fiona Freund. "Die jetzigen Meldepflichten stellen für die betroffenen Unternehmen enorme Hürden dar."

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