Offenburg Historiker spricht über die Zeit nach 1918

Jörn Leonhard wird in Offenburg über der Friedensvertrag von Versailles sprechen. Foto: von Schwichow Foto: Lahrer Zeitung

Offenburg (red/pme). "Meisterhaft und mit dem Blick für die globalen Zusammenhänge", so die Ankündigung der Stadtbibliothek Offenburg, erzähle der Freiburger Historiker Jörn Leonhard, wie die Welt zwischen 1918 und 1923 um eine neue Friedensordnung rang. In seinem aktuellen Buch "Der überforderte Frieden" gehe er zudem darauf ein, "was diese Zeitenwende für den weiteren Verlauf des 20. Jahrhunderts bedeutete". Dabei würden die hochfliegenden Erwartungen und die teils widersprüchlichen Versprechen ebenso deutlich wie die erdrückenden Probleme bei der Umsetzung und die Unterschiede zwischen den Annahmen in Paris und der Realität. "Aus der Art und Weise, wie der Krieg zu Ende ging, entstand ein schwieriges Erbe – bis hinein in unsere Gegenwart."

Leonhard ist Professor an der Universität Freiburg. Er war bereits 2014 mit seinem Buch "Die Büchse der Pandora. Geschichte des Ersten Weltkriegs" im Rahmen der Con-Text-Reihe in der Stadtbibliothek Offenburg zu Gast. Das Buch habe such sich mittlerweile zum Standardwerk entwickelt, informiert die Stadtbibliothek.

Einen Einblick in das Thema gibt Leonhard in einem Vortrag mit anschließendem Gespräch auf Einladung der Stadtbibliothek und des Stadtarchivs am Mittwoch, 16. Januar, um 20 Uhr in der Stadtbibliothek Offenburg. Der Vortrag läuft in der Reihe "Con-Text – Lesungen und Vorträge zu Zeitfragen".

Karten gibt es im Vorverkauf für acht, beziehungsweise ermäßigt für sechs Euro. An der Abendkasse beträgt der Eintrittspreis zehn, respektive acht Euro. Eine telefonische Kartenreservierung sei unter 0781/ 82 27 16, zu empfehlen, heißt es.

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