Offenburg "Die Badische": Genuss-Messe lockt nach Offenburg

Eine Gastregion stellt sich auf "der Badischen" vor: Der Wein aus Kronsberg in Franken kann während der Messe probiert werden. Foto: Roggenthin

Offenburg - Die Badische steht vor der Tür: Am ersten Mai-Wochenende können Gäste mehr als 1100 Weine, Sekte und Brände verkosten und sich gleich damit eindecken. Erstmals rückt auch das Probieren in den Vordergrund.

Die Messe Offenburg lädt erstmals zu einem neuen Format: "Die Badische" entstand aus der Zusammenführung der Badischen Weinmesse mit der Edelbrand-Messe Baden Spirits. Die Veranstalter haben viel in die Aufwertung der ehemaligen Weinmesse investiert: neue Theken für die Aussteller wurden gekauft, der Außenauftritt erneuert und das Programm erweitert.

Weinbauverband freut sich über Jahrgang 2018

Diesmal werde es einen "exklusiven Eröffnungsabend" am Freitag, 3. Mai, geben, erklärte Projektleiterin Sarah Sutter bei einem Pressegespräch. Dort können Weinfans "abseits der Besucherströme" edle Tropfen verkosten. "Wir wollen die Besucher anlocken, die für die Aussteller interessant sind", sagte Sandra Kircher, Geschäftsführerin der Messe, im Gespräch mit unsere Zeitung. Zudem werde jetzt auch Live, also vor den Augen der Besucher, gekocht. Deswegen kletterte der Eintrittspreis für die Genuss-Messe in diesem Jahr auch auf 19 Euro – inklusive Wein-Verkostung. Man habe in den vergangenen Jahren den Eintrittspreis erhöht, um damit die Wertigkeit der Veranstaltung herauszustellen, so Kircher.

Das freut auch den Präsidenten des badischen Weinbauverbands, Kilian Scheider. Dieser schwärmte vom aktuellen Jahrgang: "2018 wird zu den großen Jahrgängen gezählt werden", prophezeit der Weinbau-Funktionär. Der vergangene Sommer "sei ein Geschenk der Natur" gewesen. Aufgrund der tiefen Wurzeln der Rebstöcke, habe der Wein nicht unter der Trockenheit gelitten. Im Gegenteil: er profitierte von den Sonnenstunden. Ebenso lobte der Winzer den Wein aus der Gastregion Franken. Die Winzer aus Baden, Württemberg und Franken verbinde eine gute Freundschaft. "Wir nennen uns die Südschiene", so Schneider schmunzelnd.

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