Offenburg "Flitzmo"-Projekt nimmt Fahrt auf

Freuten sich über die Unterstützung für das Leuchtturmprojekt (von links): Winfried Lieber, Georg Moosmann, Lisa Fäßler, Thomas Wendt, Andrea Müller, Manuel Dorner, Alexander Gehringer, Ira Pawlowski, Helmut Schareck und Kristian Foit. Foto: Hochschule Foto: Lahrer Zeitung

Offenburg (red/jpe). Im Rahmen der Kooperation zwischen zahlreichen Professoren der Hochschule Offenburg und Unternehmen unterschiedlicher Branchen wird zurzeit ein innovatives autonomes Fertigungs- und Transportsystem entwickelt: Sowohl in der Produktion als auch in der Lagerlogistik oder beim Picken und Verpacken soll der mobile selbstfahrende Roboter "Flitzmo" einsetzbar sein. Der Verein der Freunde und Förderer der Hochschule Offenburg (VdF) unterstützt das Leuchtturmprojekt "Flitzmo" der Fakultät B+W mit 10 000 Euro.

"In der vergangenen Woche haben wir die Zusage vom Drogeriemarkt DM bekommen, dass sie Flitzmo in ihrem Textilverteilzentrum in Karlsruhe testen wollen", erzählte Thomas Wendt von der Fakultät Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen bei der Spendenübergabe im Kloster Gengenbach dem VdF-Vorstand. Jetzt heißt es für ihn und sein Team daher Material für den Prototypen des flexiblen, interaktiven Transportroboters zur mobilen Produktionsunterstützung einkaufen und weiteres Personal für den Aufbau zu gewinnen.

Um auf dem hart umkämpften Markt der autonomen Transportsysteme Erfolg zu haben, soll "Flitzmo" einige Besonderheiten aufweisen: "Flitzmo soll so flexibel und variabel wie möglich sein, aber das und seine kleine Größe machen es uns oft auch schwer die passenden Teile zu finden", erläuterte Manuel Dorner bei einem Rundgang durch die Werkstatt. Helmut Schareck und Georg Moosmann vom VdF überlegten sofort, welche Firmen in der Region – neben den bereits beteiligten Partnern Hiwin, Heinzmann, Telocate und Wiha – bei der Lösung dieses Problems helfen könnten. Zudem stellten sie weitere Unterstützung – beispielsweise durch Reisekostenzuschüssse für die an dem Projekt beteiligten Studierenden – in Aussicht.

"Wir wollen durch Spenden und Zuschüsse wie diese für die Studierenden wahrnehmbar werden. Stichwort Generationenvertrag: Wenn die an solchen Leuchtturmprojekten beteiligten Studenten später einen guten Job haben, können sie auf diesem Weg etwas zurückgeben an die neuen Studierenden", erklärte Helmut Schareck das Engagement des Vereins der Freunde und Förderer der Hochschule Offenburg.

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