Ottenheim FC Ottenheim noch gut im Rennen

Der Spannungspegel steigt nochmals an, wenn in Sachen Relegation die Rückspiele anstehen. Für den A-Ligisten SV Mühlenbach dürfte der Bezirksliga-Aufstiegsszug jedoch abgefahren sein. Es sei denn, die SVM-Elf biegt die 1:5-Schlappe in Renchen um.

Bezirksliga – Landesliga

SV Lichtenau/Ulm – SC Offenburg (Samstag, 17 Uhr). Noch ist alles offen. Nach dem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden im ersten Spiel in Offenburg fällt am morgigen Samstagnachmittag in Lichtenau-Ulm die Entscheidung, ob das gastgebende Team von Trainer Oliver Bethge oder die Mannen des von Serkan Nezirov betreuten SC Offenburg den Einzug in die Landesliga vermelden können. Der SCO will sich beim Auswärtsauftritt effektiver zeigen, die herausgespielten Möglichkeiten einfach besser nutzen. Dies ist sicher vonnöten, denn der Vertreter aus dem Bezirk Baden-Baden setzt auf den heimischen Vorteil und kann personell bis auf den gelb-rot gesperrten Robin Waffenschmidt aus dem Vollen schöpfen. Sollte es für den SV Lichtenau/Ulm nicht reichen, wäre das kein Weltuntergang, schon die Teilnahme an den Aufstiegsspielen bedeutet den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Die Gäste aus der Ortenaumetropole stehen da schon ärger unter Druck, wären sicher mehr als verärgert, wenn sie nach zweijähriger Abstinenz nicht wieder ins Oberhaus zurückkehren könnten.

Kreisliga A – Bezirksliga

SV Renchen – SV Mühlenbach (Samstag, 16 Uhr). Die Vorlage des SV Renchen im Auftaktspiel beim SV Mühlenbach (5:1-Sieg) liest sich mehr als gut, bedeutet ein schönes Paket. Doch auch wenn das Ergebnis mehr als beruhigend wirkt, wird die Elf von Trainer Dieter Schindler vor eigenem Publikum keinesfalls überheblich ins Spiel gehen. Der Coach, wie auch sein Team, wollen den Aufstieg in die Bezirksliga natürlich mit einem Sieg krönen. Bei den Gästen sieht die Sachlage doch etwas anders aus. Denn nach der klaren Heimniederlage rechnet eigentlich niemand mehr damit, dass der Truppe von Coach Stephan Schmid das Unmögliche gelingt, nämlich den Spieß doch noch umzudrehen und den Zweiten der Nordstaffel noch auf der Ziellinie abzufangen. Der SV Mühlenbach hat aber einen kleinen Vorteil: Er kann vollkommen unbeschwert aufspielen, hat überhaupt nichts zu verlieren.

Kreisliga B – Kreisliga A

SV Ulm/OG – SV Diersheim (Samstag, 17 Uhr). Die bessere Ausgangsposition hat ohne Zweifel der gastgebende SV Ulm, der die Begegnung am vergangenen Samstag in Diersheim mit 3:2 für sich entscheiden konnte. Doch der kampfstarke Gast hat sich noch keinesfalls aufgegeben. Etwas ärgerlich verbuchte die gastgebenden Schütt-Truppe den späten Anschlusstreffer der Gäste durch Hemmler in buchstäblich letzter Minute. Dennoch sollte der knappe Vorsprung dem SV Ulm auf eigenem Platz und vor eigener Kulisse reichen, um den Sprung in die Kreisliga A zu schaffen. Sollte man diese, wenn auch knappe Vorlage, am Samstag nicht nutzen können, wäre das kein Beinbruch, aber das Scheitern auf den letzten Metern der Saison sicher mehr als ärgerlich. FC Ottenheim – SV Diersburg (Samstag, 17 Uhr). Ist der zweite Versuch des FC Ottenheim, über die Relegation in die Kreisliga-A zurückzukehren, morgen von Erfolg gekrönt? Diese Frage ist seit letztem Samstag das meistdiskutierte Thema in der Riedgemeinde. Die mit einer knappen Auswärtsniederlage ins letzte Saisonspiel startende Schlageter-Truppe hat sich jedenfalls viel vorgenommen. Darf dabei aber keinesfalls einen so schwachen Auftritt wie im ersten Abschnitt des letzten Spiels hinlegen, sonst könnte es eng werden. Die Gäste sehen dies spiegelverkehrt: denn der SVD dominierte daheim eine Halbzeit lang die Partie, hätte sogar müssen vorlegen, versteckte sich aber unerklärlicherweise nach Wiederbeginn und gab somit einen möglichen klaren Heimerfolg aus der Hand.

Abstiegsspiel Kreisliga A

SC Kuhbach/Reichenbach – SV Kork (Freitag, 18 Uhr). Immer noch hängt der Verbleib in der Kreisliga A einer der beiden Mannschaften von mehreren Faktoren (diese wurden schon mehrmals aufgezeigt) ab, so dass auch das Ergebnis des zweiten Abstiegsspiels am Ende wohl für die Katz sein könnte. Trotzdem gilt: es muss gespielt werden. Und die am Freitagabend gastgebenden Schuttertäler wollen sich, trotz ihrer erneuten personellen Engpässen, und egal ob‘s was nützt oder nicht, unbedingt mit einem Sieg verabschieden. So sieht es auch der Gast. Im ersten Duell hatte Kork leichte Vorteile, musste aber in der Nachspielzeit doch noch den ärgerlichen Ausgleich hinnehmen.

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