Offenburg DJK will zweiten Platz sichern

Edina Toth (links) und Theresa Lehmann wollen konzentriert zur Sache gehen. Archivbild: Heck Foto: Lahrer Zeitung

(red/tk). 3. Bundesliga Damen: DJK Offenburg - TTC Bietigheim-Bissingen (Sonntag, 14.30 Uhr). Das letzte Duell der beiden Teams aus der Vorrunde liegt lediglich einen Monat zurück. In Bietigheim siegte der Tabellenzweite aus der Ortenau mit 6:2. Die Gäste haben drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz und gehen somit nicht völlig sorgenfrei in die Rückrunde. Auf Annett und Alexandra Kaufmann, die beiden Nachwuchshoffnungen im Team, die das hintere Paarkreuz bilden sollten, konnte bisher nicht zurückgegriffen werden. Kompensieren konnte der Verein diesen Ausfall durch ein hohes Engagement der Spielerinnen aus der zweiten und dritten Mannschaft. Die Zweite des TTC ist in der Regionalliga Südwest aktiv und kann daher adäquaten Ersatz stellen. Zusammen mit Chen Hong an Nummer zwei, die vier Spiele bestritten hat, kann Bietigheim-Bissingen jeder Mannschaft gefährlich werden. Die Bilanz gegen die Top-5 der Tabelle kann sich durchaus sehen lassen. Es gab einen Sieg und drei Unentschieden. Nur gegen die DJK musste Bietigheim-Bissingen eine Niederlage hinnehmen, konnte hierbei aber nicht auf Chen Hong zurückgreifen. Letztendlich wird es darauf ankommen, wie der TTC hinter der starken Spitzenspielerin Karolina Mynarova, die mit ihrer 15:3-Bilanz die meisten Einzelsiege der Liga einfuhr, aufgestellt sein wird.

Im Lager der DJK ist man froh, dass man durch den Schlussspurt in den letzten drei Vorrundenspielen, wo man aus drei Begegnungen fünf Punkte zog, noch den zweiten Platz hinter dem TTC Langweid sichern konnte. Ziel ist nach wie vor, den sofortigen Wiederaufstieg in die eingleisige 2. Bundesliga zu schaffen. Der Aufstieg ist zwar nur dem Meister vorbehalten. In der Vergangenheit gab es allerdings durch den Verzicht von anderen Mannschaften auch für den Vizemeister die Chance, aufzusteigen. An der Aufstellung der Ortenauerinnen hat sich nichts verändert. Hinter Edina Toth an Nummer eins konnte Nachwuchshoffnung Jana Kirner mit einer starken 9:6-Bilanz ihren Platz im vorderen Paarkreuz verteidigen, obwohl auch Theresa Lehmann im hinteren Paarkreuz mit 9:1-Siegen Punkte gutgemacht hat. Lehmann wird zusammen mit Mannschaftsführerin Petra Heuberger das hintere Paarkreuz bilden.

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