Offenburg DJK-Teams ziehen positive Bilanz

Während die Offenburger Drittliga-Damen nach dem glatten 6:0-Erfolg über Chemnitz den zweiten Platz so gut wie sicher haben dürften, ziehen auch die Badenliga-Herren eine positive Bilanz. Das Team setzte sich im Derby gegen Hohberg II durch.

3. Bundesliga Damen: DJK Offenburg - BSC Rapid Chemnitz 6:0. Einen sogenannten Whitewash verpasste Offenburg den Gästen vom BSC Rapid Chemnitz. Es war das vorletzte Rundenspiel für die Damen um Mannschaftsführerin und Spielertrainerin Petra Heuberger, bevor man am 5. Mai im Saisonfinale dem Schlusslicht TTG Süßen gegenübersteht.

Doch das 6:0-Endresultat vermittelt ein etwas verzerrtes Bild über den Spielverlauf. Von den sechs Begegnungen endeten vier im Entscheidungssatz – allesamt mit dem besseren Ende für die Gastgeber aus der Ortenau. Zudem muss erwähnt werden, dass Chemnitz ohne ihre Spitzenspielerin Nicole Delle angetreten war, die die weiten Auswärtsspiele nicht mitbestreitet. Nichtsdestotrotz lieferten die DJK-Damen eine gute Leistung ab. Insbesondere DJK-Youngster Jana Kirner, die mit der Nummer eins der Gäste, Hana Valentova, die schwierigsten Aufgabe zu meistern hatte, überzeugte bei ihrem 3:2-Erfolg. Für Kirner steht nun fest, dass sie die Herausforderung vorderes Paarkreuz in der 3. Bundesliga mit einer positiven Bilanz abschließen wird. Eine sehr gute Entwicklung der 17-Jährigen, die ihren TTR-Wert in dieser Saison um 60 Punkte auf deutlich über 1900 steigern konnte.

Verfolger Kolbermoor bleibt auf Distanz

Stabilisiert hat sich im hinteren Paarkreuz Petra Heuberger. Auch am Samstag siegte sie über Kijok deutlich und weitete ihre Erfolgsserie auf sieben Einzelsiege in Folge aus. Mit einer 12:8-Bilanz im hinteren Paarkreuz steht auch für Heuberger fest, dass sie diese Runde mit einer positiven Einzelbilanz abschließen wird. Der Sieg von Heuberger war auch der Schlusspunkt nach knapp zwei Stunden, mit dem die DJK ihr Punktekonto gegenüber Verfolger Kolbermoor II aufbessern konnte.

Damit ist klar, dass die Offenburgerinnen bei einem Sieg im Saisonfinale die Vizemeisterschaft sicher haben. Selbst bei drei 6:0-Siegen in den verbleibenden drei Begegnungen wäre Kolbermoor zwar punktgleich, würde aber aufgrund des schlechteren Spielverhältnisses nur den dritten Platz belegen. Die Meisterschaft in der 3. Liga wurde am vergangenen Wochenende bereits entschieden. Mit 6:4 setzte sich der TTC Langweid auswärts beim TuS Fürstenfeldbruck durch und ist nun durch die DJK Offenburg nicht mehr einholbar. Badenliga Herren: TTSF Hohberg II - DJK Offenburg 5:9. Nach dem Sieg über die Hohberger Reserve ziehen die Verantwortlichen beim DJK eine positive Bilanz. Mit insgesamt sechs Siegen bei zwölf Niederlagen und damit zwölf Punkten bleibt man in Offenburg mit zwei Punkten Vorsprung vor dem ESV Weil, der in die Relegation muss, in der Badenliga.

Der Klassenerhalt war bei weitem nicht selbstverständlich. Nach den Abgängen von Daniel Sagan und Raphael Becker war man vor der Runde einer der heißesten Abstiegskandidaten, zumal man den Klassenerhalt in der Vorsaison mit Sagan und Becker ja bei verlorener Relegation nur durch den Rückzug des TV Mosbach erreicht hatte. Nach dem überraschenden Hinrundensieg gegen Weil und der konkreter werdenden Chance auf den Klassenverbleib, verstärkte man sich mit dem ukrainischen Spitzenspieler Maksym Bachurin, der mit 10:1-Einzel- und 4:2-Doppelsiegen der Stabilisator der Mannschaft in den sechs wichtigsten Rückrundenspielen war.

Samuel Schürlein mit ausgeglichener Bilanz

Ebenfalls gutschreiben kann man sich die Punkte, die durch die gute Entwicklung von Eigengewächs Samuel Schürlein eingefahren werden konnten. Mit einer 10:10-Bilanz im mittleren Paarkreuz ist Schürlein mit 14 Jahren bereits in der Badenliga angekommen und zum Leistungsträger herangereift.

Extrem wichtig war für die DJK in dieser Saison auch das Engagement von Jörg Danzeisen. Der Familienvater mit zwei Kindern spielte alle bis auf drei Spiele und konnte mit fast ausgeglichener Bilanz im vorderen Paarkreuz und 4:1-Siegen in der Mitte einen entscheidenden Beitrag zum erfreulichen Saisonergebnis der Ersten beitragen. Gegen Hohberg konnte man diesem Erfolg das Sahnehäubchen aufsetzen. Es war ein umkämpfter Sieg, da die junge Mannschaft der TTSF in eigener Halle eine gute Leistung abrufen konnte. Jeweils zwei Einzelsiege von Bachurin, Danzeisen und Karcher waren die Grundlage für den knappen Sieg der DJK im Saisonfinale.

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