Offenburg DJK-Damen überwintern auf Platz zwei

Offenburgs Youngster Jana Kirner gewann in Sachsen drei ihrer vier Einzel. Foto: Heck Foto: Lahrer Zeitung

Der Zweitliga-Absteiger DJK Offenburg hat am Wochenende gegen die erste und zweite Mannschaft von Rapid Chemnitz das gesteckte Ziel erreicht. Mit fünf Punkten kehrten die Tischtennis-Asse in die Ortenau zurück.

3. Bundesliga Damen: BSC Rapid Chemnitz - DJK Offenburg 5:5; BSC Rapid Chemnitz II - DJK Offenburg 2:6. Die drei Punkte hatte man sich im Lager der DJK zum Ziel gesetzt, um den zweiten Tabellenplatz hinter dem TTC Langweid zum Ende der Vorrunde verteidigen zu können. Der Verein aus der Ortenau strebt in dieser Runde den sofortigen Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga an. Zwar ist der zweite Rang kein Aufstiegsplatz, die Chance im Falle eines Aufstiegsverzichts oder dem Rückzug einer anderen Mannschaft will man sich dennoch bewahren und daher um den zweiten Platz kämpfen. Die Meisterschaft ist aufgrund der konstant starken Leistungen des TTC Langweid etwas in die Ferne gerückt.

Vor diesem Wochenende war der Respekt vor den beiden Mannschaften aus Sachsen im Offenburger Team groß. Sowohl die "Erste" als auch die "Zweite" haben im Verlauf der Vorrunde Ausrufezeichen gesetzt, beispielsweise mit Punktgewinnen gegen den TuS Fürstenfeldbruck, gegen den die DJK gepatzt hatte. Auch der Punktgewinn der ersten Chemnitzer Mannschaft gegen Langweid, ebenfalls am vergangenen Wochenende, ist solch ein Ausrufezeichen. So sind die Damen um Mannschaftsführerin Petra Heuberger zufrieden mit den drei Punkten und der gesicherten Vizeherbstmeisterschaft.

Stark präsentierte sich am Wochenende der DJK-Youngster Jana Kirner. Die 16-jährige Gymnasiastin aus dem Kreis Emmendingen gewann drei ihrer vier Einzel, wobei die beiden Einzelsiege am Samstag gegen Chemnitz I außerordentlich wichtig waren. An diesem Tag trat Kirner sogar aus dem Schatten der DJK-Spitzenspielerin Edina Toth. Die Ungarin unterlag nach großer Aufholjagd Nicole Delle im Entscheidungssatz, gegen die Kirner mit ihrem beidseitigen Topspinspiel relativ klar gewonnen hatte. Es ist die Abrundung einer sehr erfolgreichen Vorrunde, die die talentierte Nummer zwei im Dress der DJK mit einer starken 9:6-Bilanz beendete. Ihre erste Einzelniederlage musste DJK Nummer drei und Rückhalt im hinteren Paarkreuz, Theresa Lehmann, hinnehmen. Beim Stand von 5:3 für die Gäste, hatte man sich bereits auf der Siegerstraße gefühlt. Die misslungenen Eingangsdoppel wurden durch eine klare Dominanz in den Einzeln ausgeglichen. Nur bei den letzten beiden Einzeln an diesem Tag zeigten Lehmann und Heuberger Nerven. Gegen Lasch und Schädlich, gegen die man im ersten Paarkreuzdurchlauf noch gewonnen hatte, gab es zwei Niederlagen, was zum 5:5-Unentschieden führte. Das fühlte sich kurz nach dem Spiel eher wie eine Niederlage an.

Am Sonntag, beim umjubelten 6:2-Sieg gegen Chemnitz II, zeigte vor allem DJK Nummer eins, Edina Toth, ihre Klasse. Toth bewies, dass sie ein Trumpf im vorderen Paarkreuz ist. Mit ihrem gefährlichen Abwehrspiel holte sie zwei Einzelsiege sowie an der Seite von Petra Heuberger einen Doppelpunkt. Dieser Sieg rettete das Wochenende und am Ende auch die Vorrunde aus Sicht der DJK. Die Spielerinnen können sich jetzt in die lange Winterpause verabschieden. Weiter geht es am 13. Januar mit dem Heimspiel gegen den TTC Bietigheim-Bissingen.

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