Offenburg DJK-Damen patzen in Betzingen

Offenburgs Petra Heuberger zeigte ganz starke Vorstellungen. Archivbild: Heck Foto: Lahrer Zeitung

(red). Damen 3. Bundesliga: DJK Offenburg - BSC Rapid Chemnitz II 6:3; TSV Betzingen - DJK Offenburg 6:4. Dass dieses Wochenende nicht einfach werden würde, wusste man im Lager der DJK spätestens am Freitag. An diesem Tag kam die Nachricht, dass die starke Offenburger Nummer drei Theresa Lehmann krankheitsbedingt nicht antreten kann. Die Offenburger sind in der glücklichen Lage, dass man mit der zweiten Mannschaft in der Regionalliga einen starken Unterbau hat. Am Wochenende stand Alisa Schwarz bereit, das Team als Ersatz für Lehmann zu unterstützen. Schwarz hatte insbesondere in der vergangenen Saison, als man noch in der 2. Bundesliga aktiv war, gezeigt, dass sie immer für Punkte auch in der ersten Mannschaft gut ist und zeigte sich auch am vergangenen Wochenende auf Augenhöhe mit den Drittligaspielerinnen. Zu einem Punktgewinn reichte es dieses Mal nicht, was aber im hinteren Paarkreuz durch die am Wochenende sehr starke Mannschaftsführerin Petra Heuberger ausgeglichen wurde. Sowohl in ihren vier Einzeln als auch in den beiden Doppeln an der Seite von Spitzenspielerin Edina Toth blieb Heuberger ungeschlagen und leistete einen großen Beitrag dazu, dass zumindest im Heimspiel am Samstag gegen Chemnitz zwei wichtige Punkte in Offenburg gehalten werden konnten.

Im vorderen Paarkreuz gab es vor allem bei Spitzenspielerin Edina Toth Licht und Schatten zu sehen. Am Samstag noch stark mit zwei Einzelsiegen, darunter auch ein klarer 3:1 Erfolg über Lupulesku, eine der besseren Spielerinnen der Liga, gab es am Sonntag in Betzingen keine Punkte von Toth. Zumindest gegen Drotarova hatte man im Lager der DJK auf einen Einzelpunkt der ungarischen Abwehrspielerin gehofft. Allerdings konnte man schon in der Vorrunde beim knappen 3:2-Erfolg von Toth sehen, dass ihr das Spiel der Betzinger Nummer zwei nicht zu liegen scheint. Jana Kirner setzte sich hingegen gegen Drotarova durch und hielt die DJK beim Stande von 2:5 im Spiel. Heuberger verkürzte dann noch auf 4:5, bevor dann ausgerechnet Jennifer Käshammer, die ihre Jugend bei der DJK verbracht hat, den Schlusspunkt zum 6:4 Sieg für die Gastgeber setzte. Offenburg verteidigt aufgrund des besseren Spieleverhältnisses zunächst einmal den zweiten Tabellenplatz gegenüber Kolbermoor II.

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