Offenburg 150 neue Lehrer für die Ortenau

Ihren Amtseid haben 150 Lehrkräfte in Seelbach abgelegt. Sie starten kommende Woche in den Schulen der Ortenau ins Berufsleben. Foto: Baublies Foto: Lahrer Zeitung

Schulstart für rund 150 neue Lehrer im Kreis. Sie sind gestern, Freitag, im Seelbacher Bildungszentrum vereidigt worden. Dabei wurden die Möglichkeiten im Beruf und das Schulamt vorgestellt.

 

Seelbach. "Seien Sie so, wie die Lehrer, die sie mögen." Diesen Rat gab Thomas Schäfer, Seelbachs Bürgermeister, als Vertreter des Schulträgers den Pädagogen mit auf den Weg. Daniel Janka, Rektor des Geroldsecker Bildungszentrums, freute sich über die vielen neuen Kollegen. Er wünschte, wie alle der Verantwortlichen, dass die Dienstanfänger viel Spaß in dem "spannenden und verantwortungsvollen Beruf" haben würden.

Schüler der Klassen sechs bis acht an der Verbundschule in Seelbach hatten ihre Ferien extra früher beendet, um das Programm kreativ zu begleiten.

"Hier wird über die Zukunft verhandelt." Das machte Ga­briele Weinrich, leitende Schulamtsdirektorin, vor dem eigentlichen Anlass des Nachmittags deutlich, dem Ablegen des Amtseids: Alle neuen Lehrer hätten, wie die rund 3500 Kollegen im Kreis, die Aufgabe, der nachfolgenden Generation Bildung und Orientierung zu vermitteln. Dass damit die Zukunft der Schüler unmittelbar zusammenhängt gehöre dazu.

Für alle Lehrer sei wichtig, dass man im Team denke und in einer Gemeinschaft des jeweiligen Kollegiums handele. "Die Erfahrung haben Sie ja bereits im Referendariat gemacht", so Weinrich.

Das Schulamt in Offenburg biete dazu den pädagogischen Hilfskompass an, der eine innovative und passgenaue Begleitung der Lehrer und damit auch der Schüler garantieren solle. Die heutige Leiterin der Behörde in Offenburg sprach aus eigener praktischer Erfahrung, als sie allen neuen Lehrern viel Glück auf diese Weise wünschte: "Sie haben einen der schönsten Berufe gewählt."

"Wer kommt aus der Ortenau?" Die Frage stellte Horst Kosmalla, Personalrat im Schulamt. Eine Mehrzahl der neuen Lehrer hob da die Hand. Und er fragte weiter: Wer unterrichte an der Schule, die er einst selbst als Schüler besucht habe? Auch da gab es einige, die die Hand hoben. Wer wäre lieber nach Freiburg gegangen? Einige trauten sich auch da, zu strecken. Dafür gab es eine ähnliche Mehrheit bei der letzten Frage, wer gern im Ortenaukreis bleiben würde.

Mit dem Amtseid, den Ga­briele Weinrich, leitende Schulamtsdirektorin, den neuen Mitarbeitern abnahm, endete der "erste Schultag" der neuen Lehrer. Für sie wird es in der kommenden Woche dann auch ernst.

Die neuen Kräfte dürfen auf Hilfe aus dem Schulamt hoffen: So gibt es eine schulpsychologische Betreuung und Unterstützung etwa bei Fragen zur Inklusion von Schülern und Chancengleichheit.

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