Oberwolfach Wie geht der Traubensaftfleck weg?

Die drei Gruppen der Wolftalschule sahnten bei "Jugend forscht" drei Sonderpreise ab. Foto: Schule Foto: Schwarzwälder Bote

Oberwolfach (red/kty). Mit Traubensaftflecken, Knete und verschiedenen LED-Leuchten sind kürzlich acht Schüler der Wolftalschule mit ihrer Schulleiterin und Betreuerin Lydia Seyffert zum Regionalwettbewerb "Jugend forscht" nach Freiburg gefahren. Dabei waren sie in der Sparte "Schüler experimentieren" erfolgreich, so eine Mitteilung der Schule.

In diesem Jahr stellten Johann Echle und Elena Donotek sich im Bereich Arbeitswelt die Frage, mit welchem Hausmittel Traubensaftflecken aus Baumwollstoff entfernbar ist. Dabei fanden die beiden Viertklässler heraus, dass Buttermilch allen anderen Mitteln wie Sand, Salz, Zitronensäure, Efeu, Spülmittel und Gallseife überlegen ist. Johann und Elena legten als letzten Versuch einen eingetrockneten Fleck über Nacht in Buttermilch ein und hatten endgültig Erfolg. Nach dem Auswaschen unter klarem Wasser war der Fleck weg und ein Sonderpreis bei Jugend forscht da.

Franziska Kern, Konstantin Hafen und Jannis Mantel befassten sich im Bereich Biologie mit der Frage, bei welchem Licht Pflanzen gut gedeihen. Dabei setzten sie jeweils zwei im Schulgartenprojekt gezogene Grünlilien dem Licht einer LED-Pflanzenleuchte, -Farbwechselleuchte, einer mit blauem Licht und der Dunkelheit aus. Eine Vergleichspflanze stand am Fenster des "Forscherzentrums" der Wolftalschule. Dabei wurde klar, dass neben Tageslicht auch Pflanzenleuchte und Farbwechselleuchte gute Ergebnisse bringen. Nicht nur die LED-Leuchten sondern auch die Kinder strahlten nach der Verleihung eines Sonderpreises.

Lena Armbruster, Mia Echle und Emily Gewald befassten sich im Bereich Chemie mit der Herstellung von Knete. Sie veränderten ein gängiges Rezept indem sie Zutaten wegließen, veränderten oder austauschten. Auch diese Arbeit wurde mit einem Sonderpreis belohnt.

Nach der Präsentation für die Juroren besuchten auch die Mitschüler der Klassen 3 und 4 den Wettbewerb und staunten wie die Familien.