17. Wolftal-Mountainbiketage Tourismus nimmt Fahrt auf

Rund 30 Personen starteten am Samstag vom Lindenplatz. Foto: Haas

Wolftal - Endlich wieder ein touristisches Lebenszeichen im Wolftal: Am Wochenende haben die 17. Wolftal-Mountainbiketage stattgefunden. Und das mit großem Erfolg.

"Großkampftag" im Rahmen der 17. Wolftal-Mountainbiketage vom 25. bis 27. Juni war der Samstag. Es wurden zwei Rundfahrten angeboten. Wettermäßig standen die insgesamt vier Touren unter einem guten Stern. Alle wurden am Lindenplatz in Oberwolfach gestartet.

In der Kürze der Zeit bot Touristiker Josef Öhler aus Bad Rippoldsau-Schapbach nach der Corona-Pandemie ein abgespecktes Programm ang, das jedoch spontan viel Zuspruch fand. Bei der E-Bike-Tour radelte er selbst mit, um mit großer Freude festzustellen , wie clever und rücksichtsvoll die Guides, in diesem Fall Martin Neef aus Schapbach, die Touren leiteten und sich fürsorglich um einen jeden der Teilnehmenden kümmerten.

Parallel dazu begaben sich Bernhard Ganter und Werner Glunk eher sportlich auf die samstägliche Rundfahrt. Außerdem wurden für Interessierte noch Angebote zur Schulung der Geschicklichkeit angeboten. Ali Schillinger vom Schwarzwaldverein Oberwolfach kümmerte sich um jene, die mit E-Unterstützung unterwegs waren. Man hatte sich die wunderbare Bike-Region in der Region um das Moosenmättle ausgesucht. Insgesamt waren am Samstag um die 30 Mountainbiker auf der Strecke.

Herrliche Ausblicke, anspruchsvolle Strecken

Mit E-Unterstützung wurde über den Gelbach aufgestiegen. Im hintersten Gewann "Am Wald" galt es gleich mal mit einigem Geschick in herrlicher Naturkulisse einen Steilaufstieg zu bewältigen, der sich in einer weiteren sportlichen Etappe hinauf zum von Peter Armbruster und Klaus Schoch angelegten "Vogesenblick" fortsetzte. Flott und bequem ging es weiter zur Hark mit der Gelegenheit zu einem zweiten Frühstück.

Erneut waren Geschicklichkeit und Reaktionsvermögen auf der Westwegtrasse in Richtung Littweger Höhe gefordert. Weiter ging es oberhalb des Schwarzenbruchs hinauf zum Gütschkopf. Hier erlebte man eine Prachtaussicht über das Mitteltal, den Wolfenberg, Hapbach und Farrenkopf hinaus nach Süden in Richtung Feldberg. Auch war die Sicht noch frei hinüber zum Landeck und dem markanten Staufenkopf oberhalb von St. Roman. Am "Schmalzerhisl" genoss man das schattige Plätzchen in sommerlicher Stimmung, ehe es über den Buchkopf bergab ging. Linksseitig der Wolf radelte man zur Walke und kehrte schließlich über den Radweg wieder zum Ortsteil Kirche zurück, um den erlebnisreichen Tag in geselliger Runde auf dem Freiplatz hinter dem Gasthaus/Hotel Dreikönige ausklingen zu lassen.

Zwölf Mountainbiker waren am Sonntagmorgen besonders sportlich auf gleicher Route über den Schwarzenbruch mit Klaus Müller, Tobias Ganter und Stefan Uhl bei ebenfalls bestem Bikewetter unterwegs. Auch sie hatten Wetterglück und somit beste Stimmung als ständige Begleiter.

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