Oberwolfach Ohne Armbruster geht es nach Altdorf

Die "jungen Wilden", die den Landesligakader des SV Oberwolfach über kurz oder lang verstärken sollen, obere Reihe von links: Robin Bonath, Gabriel Schrempp, Tim Fleing, Nico Haas, Roman Boser, Leon Weiß; untere Reihe von links: Pirmin Bonath, Jens Harter, Matthias Schuler, Hannes Springmann, Jens Echle. Foto: Bayer Foto: Schwarzwälder Bote

An diesem Wochenende betreten die Fußballer des SV Oberwolfach Neuland. Erstmals in der Vereinshistorie ist der Klub aus dem Wolftal in die Landesliga aufgestiegen.

SONNTAG, 15 UHR FSV Altdorf – SV Oberwolfach. Bei der Premiere müssen die Schwarz-Weißen beim Vorjahreszehnten FSV Altdorf antreten. Die Vorfreude im Verein ist groß.

Als die Oberwolfacher vor einigen Jahren zu Bezirksliga-Zeiten das letzte Mal in Altdorf spielten, musste der heutige SVO-Manager Manuel Harter als Torhüter einspringen. da der damalige Stammkeeper Tobias Armbruster verletzt war.

Auch diesmal steht Armbruster urlaubsbedingt nicht zur Verfügung. "Gott sei Dank muss ich dieses Mal nicht aushelfen", scherzt Harter. "Mit Oliver Mai haben wir mittlerweile glücklicherweise einen gleichwertigen Ersatz in unseren Reihen", ergänzt Harter. Neben Schlussmann Armbruster fehlen zwar noch ein paar weitere Urlauber, "aber das geht den meisten anderen Teams in dieser Phase auch so. Da wollen wir nicht rumjammern", gibt sich Trainer Jogi Kehl gelassen. Ärgerlicher ist der Ausfall von Spielmacher Philipp Heitzmann, der aufgrund einer Verletzung am Syndesmoseband längere Zeit nicht zur Verfügung steht.

SVO-Vorbereitung lief nach Plan

Dennoch geht Kehl die Aufgabe in Altdorf vorsichtig optimistisch an: "Klar, wir müssen erstmal schauen, dass wir gut in der neuen Liga ankommen. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir etwas Zählbares holen können, wenn wir alles in die Waagschale werfen". Der SVO-Coach weiß aber auch, dass es nicht einfach gegen Altdorf werden wird. "Der Gegner ist heimstark, hat im Gegensatz zu uns Landesliga-Erfahrung, ist außerdem sehr robust und kampfstark. Das wird ein hartes Stück Arbeit".

Mit der Vorbereitung, in der viel experimentiert wurde, waren Jogi Kehl und Co-Trainer Daniel Schmieder zufrieden. Viele der jungen Spieler wussten zu gefallen.

"Dennoch weiß man nie so richtig, wo man steht, wenn die Runde dann tatsächlich losgeht", so Kehl. Als Bereicherung erwies sich bislang der aus Wolfach stammende Neuzugang Roman Boser, der zuletzt für den SV Oberharmersbach spielte und bereits in der Jugend für den SVO die Kickschuhe schnürte. Er ist der einzige externe Neue, die restlichen Zugänge rekrutierte der Verein wie üblich aus der eigenen Jugend.

Harter ist für Sonntag frohen Mutes

Nicht nur Mannschaft und Trainer freuen sich auf die Landesliga, sondern auch das gesamte Umfeld. "Für den SVO ist diese Liga ein echtes Erlebnis, jedoch auch eine große Herausforderung", erklärt Harter. "Ich denke aber, dass wir gerüstet sind und positiv ins erste Spiel gehen können", ist Harter frohen Mutes.

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