Oberweier Philipp Bauer: "Keine Kaffeefahrten zum Abschluss"

Philipp Bauer strebt mit Oberweier einen positiven Saisonabschluss an. Foto: Fissler Foto: Lahrer Zeitung

Zum Abschluss einer bärenstarken Zweitligasaison muss der TC BW Oberweier noch zweimal in der Fremde ran. Am heutigen Freitag (13 Uhr) in Würzburg und nur zwei Tage später in Pforzheim (11 Uhr). Oberweiers Cheftrainer Oliver Killeweit kann es sich aufgrund der komfortablen Tabellensituation (Platz drei) sogar leisten, mit Talent An­dré Steinbach auf Position sechs einem Nachwuchsmann Einsatzzeiten zu geben. Zumindest im ersten Spiel in Würzburg soll der 15-Jährige auch im Einzel dabei sein. Paul Wörner ist noch bei einem ITF-Future-Turnier in Trier im Einsatz, soll aber im Anschluss zum Team stoßen. Ansonsten wird Oberweier mit Christian Lindell, Felipe Mantilla, Paul Wörner, Adrian Obert und Andrej Kracman wieder einmal eine starke Truppe aufbieten, die zeigt, dass der Klub die Liga auch weiterhin ernst nimmt. "Das werden keine Kaffefahrten. Die Saison lief bisher sensationell und wir wollen uns möglichst mit dem dritten Platz verabschieden", so Oberweiers Mannschaftsführer Philipp Bauer. TC Weiß-Blau Würzburg - TC BW Oberweier 1 (heute, 13 Uhr). Den frühzeitigen Klassenerhalt hatte man sich in Würzburg, dem Zweitliga-Aufsteiger von vor zwei Jahren, vor der Saison auf die Fahnen geschrieben und der ist tatsächlich mit 6:6-Punkten und Platz fünf bereits in trockenen Tüchern. Bei der Kaderzusammenstellung der Würzburger ist die Affinität zu Spielern aus Spanien und dem skandinavischen Raum unverkennbar. Möglich machte die Verpflichtungen der ehemalige Weiß-Blau-Spieler und einstige Nummer 46 der Weltrangliste, Oscar Hernandez, der inzwischen als Spielervermittler im Auftrag der Domstädter in der Welt unterwegs ist. An Position eins steht bei Würzburg ebenfalls ein Spanier: Pol Toledo Bague, derzeitige Nummer 372 im ATP-Ranking, gewann bei seinem letzten Einsatz für die Domstädter sein Einzel gegen Ambergs Österreicher Pascal Brunner souverän in zwei Sätzen. TC Wolfsberg Pforzheim 1 - TC BW Oberweier 1 (Sonntag, 11 Uhr). Beim zweiten Gegner des Wochenendes, der ersten Mannschaft des TC Wolfsberg Pforzheim, lässt sich zumindest eine bestimmte Beständig nicht abstreiten. Mit derzeit 6:6-Punkten steht die Mannschaft von Teammanager Thomas Hell mit einem ausgeglichenen Punktekonto auf dem vierten Platz der Tabelle. An jedem Doppelspieltag verbuchten die Pforzheimer dabei einen Sieg und eine Niederlage. Zuletzt verlor die Mannschaft aus dem Nordwesten Baden-Württembergs nach einem lockeren 7:2-Erfolg gegen den Vorletzten Spielvereinigung Hainsacker nur denkbar knapp mit 4:5 beim Zweiten TSV Rosenheim.

Gleich vier Einzelpartien mussten dabei im Match-Tiebreak entschieden werden - zwei gingen an Rosenheim, zwei an die Gäste. "Rosenheim war eine gute Mannschaft, aber es war alles sehr eng und umkämpft. Es hätte 5:4 für uns, aber auch 6:3 für den Gastgeber ausgehen können wird Teammanager Hell auf der Webseite des Vereins zitiert. Bei Oberweier dürfte man also vor dem Gegner gewarnt sein, bei dem mit dem Heidelberger Denis Gremelmayr ein ehemaliger Top-100-Spieler inzwischen seine Brötchen verdient.

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