Oberkirch Klinik stellt OP-Saal zur Verfügung

Verwaltungsdirektor Peter Janz und Medizinerin Juliane Oppermann freuen sich über den Vertragsabschluss und die künftige Kooperation. Foto: Ortenau-Klinikum Foto: Lahrer Zeitung

Oberkirch (red/ma). Das Ortenau-Klinikum in Ob erkirch verstärkt seine Kooperation mit niedergelassenen Facharztpraxen. Die Oberkircher Augenarztpraxis von Juliane Oppermann und Kollegen wird in Zukunft einen sogenannten Eingriffsraum der Klinik nutzen, um für ihre Patienten operative Eingriffe für Augenbehandlungen anbieten zu können. Verwaltungsdirektor Peter Janz, Ortenau-Klinikum Achern-Oberkirch, und Oppermann haben nun in Oberkirch einen Vertrag zur Nutzung der Klinikräume abgeschlossen, so das Klinikum in einer Pressemitteilung.

Die Augenarztpraxis plant, den Eingriffsraum der Klinik an rund 40 Tagen im Jahr zu nutzen, um Erkrankungen wie die feuchte Makuladegeneration oder das diabetische Makulaödem zu behandeln. Die Eingriffe werden unter sterilen Bedingungen in örtlicher Betäubung durchgeführt. Behandelt werden durchschnittlich 15 bis 20 Patienten pro Tag. Der Abschluss des Vertrags steht im Zusammenhang mit den im Rahmen des "Modell Landrat" beschlossenen Maßnahmen zur Stärkung einzelner Häuser des Ortenau-Klinikums bis 2030. Für Oberkirch ist unter anderem vorgesehen, kurzzeitchirurgische und ambulante Operationen des Gesamthauses Achern-Oberkirch zu verorten sowie OP-Kapazitäten an Fachärzte zu vermieten.

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