Neue Anlage geplant Auf dem Steigleskopf sollen Windräder gebaut werden

Der Windpark Hohenlochen ging dieses Jahr ans Netz. (Archivfoto) Foto: Badenova

Hausach –  Das hatte der Hausacher Bürgermeister Wolfgang Hermann bei einer der jüngsten Gemeinderatssitzungen bekannt gegeben und dazu gesagt: "Wir schließen die Akte Hohenlochen und machen gleich die nächste auf", meinte der Bürgermeister und deutete damit sein Unbehagen an. Nun steht die Angelegenheit auf der Tagesordnung der Sitzung am Montag, 25. Oktober. Richard Weith als Bürgermeister von Oberharmersbach und Stefan Böhler vom E-Werk Mittelbaden wollen über den bisherigen Sachstand informieren.

"Meine im Rat getätigte Aussage meinte ich auf den Bezug, dass beim Windpark Hohenlochen zum Beispiel einige schwierigere Bürgergespräche im Laufe des Projekts stattgefunden haben und wir uns nun fast nahtlos wieder mit Windkraft befassen müssen", führt Hermann auf Anfrage des Schwabo aus. Grundsätzlich, so betont er, sei seine Haltung zur Windenergie positiv. "Wenn wir die gesteckten Klimaziele erreichen wollen, dann müssen wir auch etwas dafür tun."

Vier bis sechs Anlagen

Ähnlich sieht das anscheinend der Oberharmersbacher Gemeinderat. Dieser hatte sich bereits in einer Sitzung im Juli dieses Jahres mit dem geplanten Windpark befasst. Auch dort hatte Böhler dem Gremium das Vorhaben vorgestellt. Gebaut werden sollen demnach vier bis sechs Anlagen mit einem Rotordurchmesser von 120 bis 150 Metern bei einer Nabenhöhe von 160 Metern. Die Windräder sollen auf einem Gemeindegrundstück gebaut werden.

"Derzeit befinden wir uns in der Planungsphase", erklärt Anthea Götz vom E-Werk Mittelbaden auf die Frage, an welchen Punkt der Entwicklung sich das Vorhaben derzeit befindet. Wie in Oberharmersbach soll die Information der Anwohner in Hausach ebenfalls über die Öffentlichkeitsbeteiligungen in den jeweiligen Gemeinderäten stattfinden.

Zum jetzigen Zeitpunkt sei der Baubeginn der Windenergieanlage noch nicht absehbar. "Voraussichtlich können durch die Windenergieanlage rund 4200 Haushalte mit regenerativem Strom versorgt werden", so Götz.

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