Meißenheim Wilhelmi-Sieben nimmt den zweiten Platz ins Visier

Altenheims Jana Hörnig war zuletzt gegen die HSG Murg 14 Mal erfolgreich. Foto: Fissler Foto: Lahrer Zeitung

(smü). Landesliga Nord, Frauen: SG Ohlsbach/Elgersweier - TuS Altenheim (Sonntag, 15 Uhr). Nach dem Sieg gegen Kappelwindeck und dem Remis gegen Murg möchte die Mannschaft von Trainer Michael Cziollek auch bei den "Elgohs" etwas Zählbares einfahren. "Mit einer entsprechenden Leistung, Einstellung und Bereitschaft, können wir auch in Ohlsbach punkten", ist sich der TuS-Coach sicher. Doch die angesprochenen Punkte sind die Voraussetzung, dass sich sein Team für die 31:35-Hinspielniederlage revanchieren kann. Der bevorstehende Gegner steckt derzeit in einem Formtief und konnte aus den letzten fünf Partien nur einen Punkt erspielen. Daher muss der TuS Altenheim gewarnt sein, dass die SG vor heimischer Kulisse alles daransetzen wird, um wieder auf die Erfolgsstrasse zu kommen. Doch auch die Cziollek-Sieben möchte weiterhin auf Punktejagd bleiben, um sich weiter ins Mittelfeld zu schieben. Im Training wurde das unglückliche Unentschieden der vergangenen Woche aufgearbeitet, sodass sich der Blick nun wieder nach vorne richtet. (skl). SG Muggensturm/Kuppenheim 2 - HSG Meißenheim/Nonnenweier (Sonntag, 15 Uhr). Richtig deklassiert wurden die kommenden Gastgeber der HSG Meißenheim/Nonnenweier am vergangenen Spieltag gegen den Spitzenreiter TuS Schutterwald. 15:44 hieß es am Ende aus Sicht der Spielgemeinschaft, die der Mannschaft von Trainer Stefan Junker in allen Belangen unterlegen war und bereits zur Halbzeit mit 25 Toren so viele GegenTore kassiert hatte, wie zuvor in manchen Begegnungen über die komplette Spielzeit nicht. Allerdings muss man zur Ehrenrettung der Spielgemeinschaft auch den Umstand festhalten, dass die SG in Schutterwald stark ersatzgeschwächt angetreten war. Lediglich neun Spielerinnen standen dem Team von Eric Stahlberger und Anna-Caterina Walz gegen den noch immer unbesiegten Liga-Primus zur Verfügung.

Dass nun die HSG Meißenheim/Nonnenweier gegen den Tabellenfünften Probleme bekommen dürfte, davon ist nicht auszugehen. Ähnlich souverän wie Schutterwald trat die Mannschaft von Trainer Stefan Wilhelmi schließlich am letzten Spieltag beim lockeren 36:17 gegen die Reservetruppe von Phönix Sinzheim auf. Mit einem Sieg könnte die Wilhelmi-Sieben zudem nach Pluspunkten mit dem spielfreien Aufsteiger TV Friesenheim, der derzeit den zweiten Rang belegt, gleichziehen. Im Hinspiel Ende September hatte die HSG jedenfalls absolut keine Probleme mit dem kommenden Kontrahenten. 41:26 lautete das Ergebnis damals.

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