Meißenheim Wilhelmi fordert zwei Punkte

Lisa Bader (am Ball) muss mit Meißenheim/Nonnenweier beim Schlusslicht ran. Foto: Wendling Foto: Lahrer Zeitung

(fg). Landesliga Nord, Frauen: TS Ottersweier II - HSG Meißenheim/Nonnenweier (Samstag, 16 Uhr). Der Spielplan beschert der HSG zum Jahresabschluss eine vermeintlich einfache Aufgabe. Denn die gastgebende Südbadenliga-Reserve steht mit erst einem Punkt auf dem letzten Rang. Dementsprechend klar ist auch die Vorgabe von HSG-Trainer Stefan Wilhelmi: "Fakt ist: Wir müssen zwei Punkte holen." Klar ist aber auch, dass seine Sieben den Gegner keineswegs unterschätzen wird. "Wir gehen mit Respekt und Vorsicht in das Spiel", so Wilhelmi, der personell zumindest auf die beiden Stützen Kristina Wansidler und Kerstin Erb zurückgreifen kann. Dazu wird dann der Kader wie schon zuletzt wieder mit der ein oder anderen Jugendspielerin aufgefüllt. Angenommen, die Wilhelmi-Sieben nimmt die beiden Punkte mit, kann man bei der HSG sehr zufrieden mit dem Verlauf der Vorrunde sein. Lediglich gegen Friesenheim und Schutterwald musste man Punkte lassen.

"Schutterwald war besser, gegen Friesenheim war es ärgerlich", blickt Wilhelmi zurück. Und auch für ihn brachte die Hinrunde Neues. "So viele Spielerinnen musste ich bisher in meinem Handballleben noch nicht ersetzen", so der Trainer. Speziell bei der Niederlage gegen Friesenheim, als in Wansidler eine der wichtigsten Stützen ausfiel, machte sich das bemerkbar. Und auch gegen Schutterwald war die ehemalige Spielerin des TV Lahr zum Zuschauen verdammt.

Daher freut sich Wilhelmi schon jetzt auf das Rückspiel gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer: "Mit vollem Kader werden wir Schutterwald das Leben sicher schwer machen können." Doch nun steht erst mal die Partie beim Schlusslicht an, bevor man dann Kraft für die Rückrunde sammeln kann.

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