Meißenheim Schwere Aufgabe für die HSG

Auch gegen Ottenhöfen will Dana Wilhelmi (in Rot) von der HSG Meißenheim/Nonnenweier wieder treffen. Foto: Wendling Foto: Lahrer Zeitung

Geht bei der HSG Meißenheim/Nonnenweier mehr als anfänglich erwartet? Die nächsten Wochen werden es zeigen. Los geht’s am Sonntag mit dem schweren Auswärtsspiel in Ottenhöfen. Friesenheim will derweil weiter ungeschlagen bleiben.

(tom). Landesliga Nord, Frauen: ASV Ottenhöfen – HSG Meißenheim/Nonnenweier (Sonntag, 15 Uhr). Obgleich dem ASV (Platz fünf, 6:6-Punkte) vergangene Woche in Schutterzell das Fell über die Ohren gezogen wurde, stellt sich die HSG (Platz sechs, 5:3-Punkte) auf eine schwere e Aufgabe ein. "Vergangene Saison haben wir uns sehr schwer getan. Ottenhöfen wird darauf aus sein, sich für die jüngste Niederlage zu revanchieren", ist sich HSG-Trainer Stefan Wilhelmi sicher. Die Schwierigkeit macht er nicht am herrschenden Haftmittelverbot fest, "wir hatten schon oft auch Probleme, wenn mit Haftmittel gespielt wurde". Weiteres Thema sind die offensiv orientierten ASV-Deckungsvarianten. "Wir sind darauf vorbereitet, aber es gilt für die Mannschaft, Lösungen parat zu haben", mahnt Wilhelmi.

HSG könnte sich mit Sieg oben etablieren

Im Wissen um die fordernde Aufgabe will er von seinen Spielerinnen insbesondere sehen, "dass wir von Beginn an wach im Spiel sind". Blickt er auf den bisherigen Saisonverlauf, ist Wilhelmi bisher recht zufrieden. "Gegen beide Topmannschaften haben wir jeweils lange geführt, auch wenn am Ende kein Sieg herausgesprungen ist. Die nächsten Spiele haben es in sich, überstehen wir sie gut, können wir auch in dieser Runde wieder eine gute Rolle spielen. Das wäre mehr, als ich anfänglich auf dem Zettel hatte", sagt Wilhelmi, der auf den vollen Kader bauen kann. (tom). TuS Helmlingen – TV Friesenheim (Sonntag, 15 Uhr). Schwer einzuordnen präsentiert sich Aufsteiger Helmlingen (Platz acht, 4:6-Punkte) aus Friesenheimer Sicht. "Wir müssen uns in erster Linie auf unser Spiel verlassen", sagt TV-Spielführerin Sabine Böhnemann. Friesenheim (Platz zwei, 10:0-Punkte) tat sich zuletzt schwer ins Gernsbach – nicht unerwartet angesichts des dort herrschenden Haftmittelverbots. "Es war, kurz gesagt, ein Spiel zum Abhaken", so Böhnemann.

In Helmlingen verfolgen die Gäste das Ziel, defensiv an die zuletzt gezeigten Vorstellungen anzuknüpfen und offensiv geduldig und mit Kopf unterwegs zu sein. Sich freimachen vom Thema Favoritenrolle, den Kontrahenten ernst nehmen, möglichst seriös auftreten und die Punkte einfahren – so lautet zusammengefasst der Friesenheimer Matchplan in Kurzform. Nach Stand der Dinge können die Gäste wiederum mit vollzähligem Kader planen, wobei infolge von beispielsweise zwei grippal geschwächten Spielerinnen deren Mitwirken noch offen ist.

Aufsteiger kann ohne Druck aufspielen

(tom). SG Muggensturm/Kuppenheim II – SV Schutterzell (Samstag, 16 Uhr). Weitgehend frei von Druck reist der Aufsteiger (Platz vier, 6:6-Punkte) am Wochenende zum Tabellendritten (10:6-Punkte). Die Rollen sind klar verteilt, aber gänzlich chancenlos ist der Riedverein keineswegs. SVS-Trainer Manfred Kurz hofft, dass sein Team vom Kantersieg über Ottenhöfen profitieren kann. "In Muggensturm weiß man nie so genau, wer auflaufen wird. Wir versuchen, wieder wach ins Spiel zu gehen, an unser Limit zu kommen. Es kann, wie gegen Ottenhöfen, nur über das Kollektiv funktionieren", so Kurz.

Im Team herrschte nach dem vergangenen Wochenende riesige Freude, weil die Spielerinnen ein nahezu fehlerfreies Spiel lieferten. In Muggensturm stellt man sich am Samstag auf eine ähnlich variable Mannschaft ein, was die Deckungsvarianten betrifft. "Es wäre angesichts der kommenden Aufgaben wichtig, eine weitere akzeptable Leistung aufs Parkett zu bringen", weiß Kurz. Alexandra Bläsi steht neben den Langzeitausfällen nicht zur Verfügung. (smü). SG Freudenstadt/Baiersbronn - TuS Altenheim (Samstag, 18 Uhr). Schaut man auf die Tabelle, kann man von einem Duell auf Augenhöhe sprechen. Doch die personelle Situation beim TuS Altenheim ist alles andere als gut. Der schon dünne Kader musste am vergangenen Spieltag einen weiteren Rückschlag hinnehmen: Katja Valha wird mit gebrochener Hand länger ausfallen. Ob Theresa Teufel und Melanie Frenk mit in den Schwarzwald reisen können, bleibt im Vorfeld ebenfalls noch unbekannt. Beide sind angeschlagen. Dennoch hofft TuS-Coach Martin Valo, dass er mit einer Minimalbesetzung das Bestmögliche herausholen kann.

Der Gastgeber konnte zuletzt einen deutlichen 27:17 Heimerfolg über die SG Willstätt/Auenheim feiern und sich aus dem unteren Tabellendrittel ins Mittelfeld schieben.

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