Meißenheim Meißenheims Spielerinnen sollen "Farbe bekennen"

Meißenheim/Nonnenweiers Kerstin Erb im Anflug auf das Tor. Jetzt geht es gegen den Dritten Ottenhöfen. Foto: Wendling Foto: Lahrer Zeitung

(smü). SG Kappelwindeck/Steinbach - TuS Altenheim (Sonntag, 15 Uhr). Nach der desolaten Leistung zum Jahresauftakt bei der 14:36-Heimniederlage gegen den TuS Schutterwald, erwartet TuS-Trainer Michael Cziollek eine deutliche Leistungssteigerung seiner Damen. "Ein Aufbäumen muss her, damit wir künftig etwas Positives aus den Spielen mitnehmen können", so der Altenheimer Coach. Das Hinspiel zu Beginn der Saison konnten die Altenheimerinnen mit 22:14 für sich entscheiden und haben somit den anstehenden Gegner noch in positiver Erinnerung. Dennoch steht die SG in der Tabelle mit drei Punkten vor dem TuS. Der Gegner verfügt über ein junges Team, das seine Tore über schnelle Angriffe erzielt. Daher muss Altenheim in der Defensive wieder zu einer starken Kompaktheit finden und der SG eine starke Gegenwehr bieten. Aber auch im Angriff müssen die Altenheimerinnen wieder druckvoller und zielstrebiger den Ball laufen lassen. "Wir müssen mehr in die Tiefe gehen und die Lücke suchen", fordert Cziollek weiter von seinen Damen. (skl). TV Friesenheim - SG Ohlsbach/Elgersweier (Sonntag, 18 Uhr). Überraschend schwer tat sich der starke Aufsteiger aus Friesenheim als Tabellenzweiter am vergangenen Wochenende mit der Reservemanschaft der TS Ottersweier. 26:22 hieß das knappe Resultat nach 60 Minuten gegen das noch sieglose Schlusslicht - und das in eigener Halle. Doch auch wenn der Start nach langer Weltmeisterschaftspause noch etwas holprig verlief, hofft man in Friesenheim darauf, bereits im zweiten Spiel des Jahres wieder zur Form des Vorjahres zurückzufinden.

Mit dem Tabellensechsten SG Ohlsbach/Elgersweier kommt dabei allerdings ein unbequemer Gegner in die Friesenheimer Sporthalle. Die Spielgemeinschaft war gut in die Saison gestartet und hatte beim knappen 27:26 im Oktober 2018 auch die Gäste aus Friesenheim knapp besiegt und eine von lediglich zwei Saisonniederlagen beigebracht. Zuletzt stotterte der Motor der Gäste allerdings gewaltig. Die letzten drei Spiele konnte die Spielgemeinschaft schon nicht mehr siegreich bestreiten. (skl). ASV Ottenhöfen - HSG Meißenheim/Nonnenweier (Sonntag, 15 Uhr). In Meißenheim ist man heiß auf den Start ins neue Jahr. Mit lediglich vier Minuspunkten steht die HSG als Vierter sehr gut da, auch die Testspiele in der Weihnachts- und WM-Pause verliefen ganz gut. Doch jetzt wartet mit dem Tabellendritten zum Auftakt eine ganz harte Nuss auf das Team von Trainer Stefan Wilhelmi. "Unser Anspruch ist es, das Spiel offen zu halten", sagt der Coach, der von seinen Spielerinnen großen Kampf und Einsatz erwartet. "Wir haben in der langen Pause gut trainiert und hatten Zeit, uns zu erholen", so Wilhelmi, dem am Sonntag Top-Werferin Kristina Wansidler und Torfrau Celine Frenk fehlen werden. "Da müssen wir abwarten, wie sie sich darauf einstellen. Auf jeden Fall müssen unsere jungen Spielerinnen jetzt Farbe bekennen."

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