Meißenheim HSG träumt weiter – TuS bleibt drin

Die Hälfte ist geschafft: Die HSG Meißenheim/Nonnenweier ist nur noch zwei Spiele von der Südbadenliga entfernt. In der Abstiegsrelegation gewinnt der TuS Altenheim derweil das Rückspiel und bleibt in der Landes­liga.

(fg). Relegation um den Aufstieg in die Südbadenliga der Frauen, Stufe 1: HSG Meißenheim/Nonnenweier - HSG Mimmenhausen/Mühlhofen 33:28 (16:13). Nur in der ersten Viertelstunde hatten die Gastgeberinnen so ihre Probleme mit dem Gegner, der wie schon im Hinspiel mit einer offensiven Abwehr operierte. In seiner Auszeit nach 17 Minuten stellte dann auch Heim-HSG-Coach Stefan Wilhelmi seine Abwehr um, indem er zwei Gästespielerinnen an die kurze Leine nahm. Dieser Kniff sollte sich auszahlen. "Im Vier-gegen-vier waren wir in der Abwehr stärker", befand er. So konnte man schon zur Pause den Rückstand drehen – zusammen mit dem Drei-Tore-Polster aus dem Hinspiel eine relativ komfortable Führung für die Wilhelmi-Sieben. Auch nach der Pause hatten die Gastgeberinnen alles im Griff und nutzen die sich bietenden Räume gut aus. So stand am Ende ein relativ ungefährdeter Heimerfolg.

Schon am kommenden Wochenende geht es nun in Sandweier weiter. Das entscheidende Rückspiel findet dann am ersten Juniwochenende in Nonnenweier statt. HSG: Thiepold, Frenk - Kern, Bader 5, Ziegler, Luick, Wansidler 6, Brunner 6/2, Kerstin Erb 1, Häß 10, Bensch, Kopf, Bertrand, Wilhelmi 5/2. (smü). Abstiegsrelegation Landesliga, Frauen: TuS Altenheim - TV Ehingen 24:17 (10:13). Nach dem 21:21 im Hinspiel durften die zahlreichen Zuschauer auf eine spannende Begegnung hoffen. Beide Teams begannen nervös, bis zum 5:5 konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen, ehe die Gäste fünf Tore in Folge markierten und sich eine 10:5-Führung herauswarfen und mit drei Toren vor in die Halbzeit gingen.

Nach dem 11:14 für die Gäste gelangen den Gastgeberinnen drei Tore in Folge, sodass die Begegnung beim 14:14 wieder offen war. Die Worte von TuS-Trainer Michael Cziollek in der Kabine schienen zu fruchten. Altenheim stand noch kompakter und spielte nun auch im Angriff effektiver. Nach dem 14:15-Rückstand war die Zeit des Gastgebers gekommen, um nach fünf Toren in Folge die Partie in eine 19:15 Führung zu drehen. Ehingen stemmte sich nun gegen die drohende Niederlage und verkürzte erneut auf zwei Tore zum 19:17. Altenheim vergab in dieser Endphase nochmals einen 7m, behielt dann aber die Oberhand und ließ in der Defensive keine weiteren Tore des TV Ehingen zu. Der Jubel kannte anschließend keine Grenzen mehr. TuS: Teufel, Nautascher 2, Hörnig 3, Heini 2, Boos 2, Lothspeich, Valha 1, Dolch 2/2, Wurth, Förster 6/1, Mannßhardt, Szill 3, Holtmann 3/2, Biegert.

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