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Meißenheim Er hat immer ein offenes Ohr für Menschen in Not

Manfred Kunz im heimischen Garten. Foto: Lehmann

Kürzell. Die 80 Jahre sind ihm nicht anzumerken – noch immer ist Manfred Kunz rege unterwegs und engagiert. Am heutigen Samstag feiert er seinen runden Geburtstag im Kreise seiner Familie.

 

Geboren wurde der Jubilar am 12. August 1937 in Kürzell. Mit zwei Geschwistern wuchs er als Sohn von Kasimir und Sofie Kunz in seinem Geburtsort auf. Bereits in jungen Jahren starb seine Mutter. So kam er als Halbwaise für fast drei Jahre in die Klosterschule nach Weisenborn und Würzburg. Danach führte ihn der Weg wieder zurück nach Kürzell, wo er die Volksschule beendete. Nach dem Schulabschluss absolvierte er eine Lehre als Industriekaufmann bei der Firma Stahlbau Müller in Offenburg. Daran angeschlossen eine Technikerlehre in Herbolzheim bei der Firma Stahlbau Greschbach. Später arbeitete er als technischer Kaufmann bei der Firma Nestler Zeichentechnik, wo er auch den Posten als Leiter der Kalkulationsabteilung inne hatte und später sogar Prokurist und Ressortleiter für den Verkauf im Inland wurde.

Mit seiner aus Schuttern stammenden Frau Gisela schloss er 1961 den Bund der Ehe. Das Paar hat drei Kinder und auch sechs Enkelkinder sind der ganze Stolz des Familienmenschen. In seiner Freizeit ließ der Jubilar noch nie Langeweile aufkommen – stets engagiert war er von 1968 bis 1975 im Gemeinde- und Ortschaftsrat und damals auch am Zusammenschluss der beiden Gemeinden Meißenheim und Kürzell beteiligt.

Garten, Rad und Nordic Walking halten ihn fit

Fast zeitgleich war er von 1968 bis 1974 Vorsitzender der Sportfreunde Kürzell, in einer Zeit, in der das Sportheim und der Fußballplatz gebaut und die Sportanlagen erweitert wurden. Auch politisch war Kunz noch über seine Gemeinderatszeit hinaus aktiv, so hatte er von 1976 bis 2000 Vorstandsposten im CDU-Ortsverband Kürzell-Meißenheim inne. Neun Jahre führte er die Geschicke des DRK-Ortsvereins Meißenheim-Schwanau, ehe er sein Amt 2012 abgab.

Er hatte auch immer ein offenes Ohr für Menschen in Not, war auch bei der Gründung des Bündnisses für Familie und Senioren aktiv und ist in der Diakonie Ried stellvertretender Vorsitzender und Vertreter der katholischen Seite. Neben allen ehrenamtlichen Tätigkeiten ist er aber auch zu Hause aktiv und pflegt mit seiner Gisela den heimischen Garten, ist gerne mit dem Fahrrad unterwegs oder hält sich mit Nordic Walking fit.

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